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Lenovo ThinkPad X1 2-in-1 Gen 11 Aura Edition Praxistest: Gefrästes Aluminium und ein Stift, der schreibt wie auf Papier – ein edles 2-in-1 mit echtem Charakter.

Takumi
Von Takumi Chefredakteur von ZippyLaptop mit über 20 Jahren Erfahrung in der Softwareentwicklung – und einem echten Faible für Laptops. Bisher hat er mehr als 100 Geräte getestet und verglichen. Auf dieser Seite zählt nicht nur das Datenblatt, sondern wie sich ein Laptop im Alltag wirklich anfühlt.
Lenovo
ThinkPad X1 2-in-1 Gen 11 Aura Edition
Erschienen im April 2026
Gefrästes Aluminium und ein Stift, der schreibt wie auf Papier – ein edles 2-in-1 mit echtem Charakter.
ZippyScore 4.2/5
Kaufen, wenn …
  • ·Du willst handschriftliche Notizen und alles andere auf einem Gerät erledigen
  • ·Du arbeitest gern mit mehreren externen Monitoren
  • ·Du bist kreativ unterwegs und zeichnest oder erstellst Präsentationen
Finger weg, wenn …
  • ·Vorsicht, wenn du es viel als Hochformat-Tablet nutzen willst
  • ·Wenn der Preis für dich an erster Stelle steht, schau dich lieber anderweitig um

Hallo, hier ist Takumi von ZippyLaptop. Heute schaue ich mir das ThinkPad X1 2-in-1 Gen 11 Aura Edition im Praxistest an! ✍️

Das ist die 2-in-1-Variante aus Lenovos Oberklasse-Reihe X1 – und dann auch noch als Aura Edition, also ein ziemlich besonderes Gerät. Schon beim ersten Aufklappen merkt man, dass hier nicht gespart wurde 😅

Akzente aus gefrästem Aluminium, ein Stift, der sich anfühlt wie auf Papier, reichlich Anschlüsse, eine 10-MP-Webcam und richtig gute Lautsprecher: Das Gerät ist so ausgereift, wie man es von einem Flaggschiff erwartet.

Wenn du handschriftliche Notizen und alles andere auf einem einzigen Gerät erledigen willst oder gern mit mehreren externen Monitoren richtig loslegst, kann ich es dir ziemlich klar empfehlen 🔥 Die automatische Bildschirmdrehung hat bei mir nicht funktioniert und der Preis ist happig, aber ehrlich gesagt machen Verarbeitung und Schreibgefühl das mehr als wett.

Dann schauen wir uns das ThinkPad X1 2-in-1 Gen 11 Aura Edition mal im Detail an 🏃‍♂️

Hinweis: Das Testgerät wurde vom Hersteller zur Verfügung gestellt.

Hinweis: Dieser Test basiert auf dem japanischen Modell. Technische Daten, Tastaturlayout, Farben und Verfügbarkeit können je nach Region abweichen.

ZippyScore

ZippyScore is a proprietary rating based on 6 criteria: performance, portability, display, battery, value, and connectivity.

Bewertungskriterien ansehen
  • Leistung: CPU-/GPU-Leistung
  • Portabilität: Bildschirmgröße & Gewicht
  • Display: Paneltyp, Seitenverhältnis & Bildwiederholrate
  • Akku: Angegebene Akkulaufzeit
  • Preis/Leistung: Verhältnis von Ausstattung und Preis
  • Konnektivität: Anschlussarten & -anzahl
ZippyScore
4.2 / 5
Leistung 4.3
Portabilität 4.5
Display 4.3
Akku 4.4
Preis/Leistung 3.2
Konnektivität 4.4

Vorteile & Nachteile

Vorteile

  • Aura-Edition-Finish mit gefrästem Aluminium wirkt eine Klasse edler
  • Schreibgefühl wie auf Papier, Stifteingabe macht richtig Spaß
  • 3x Thunderbolt 4 plus HDMI und USB-A, keine Adapter nötig
  • 10-MP-Webcam sorgt für ein scharfes Bild in Videocalls
  • Rund 1,3 kg als 2-in-1, im Büro bequem mitzunehmen

Nachteile

  • Automatische Bildschirmdrehung funktionierte nicht → im Querformat kein Problem
  • Nur 60Hz Bildwiederholrate → bei Büroarbeit und Stifteingabe kaum spürbar
  • Ziemlich teuer → mitgelieferter Stift und üppige Ausstattung rechtfertigen es

Technische Daten

BetriebssystemWindows 11 Pro
ProzessorIntel Core Ultra 5 325 (PassMark: 21,039)
Intel Core Ultra 7 355 (PassMark: 20,954)
Arbeitsspeicher32GB
Speicher512GB / 1TB
Display14" IPS (Entspiegelt, Touchscreen, 60Hz)
1920x1200 (16:10)
Gewicht1.14 kg
AnschlüsseKopfhöreranschluss × 1, HDMI × 1, USB-A × 1 (5Gbps), USB-C × 3 (Thunderbolt 4/40Gbps/PD/Videoausgang)
GrafikIntel Graphics (G3D Mark: 3,183)
BiometrieFingerabdruck, Gesichtserkennung
AkkuBis zu 19.1 Std. (Kapazität: 58 Wh)
Webcam10.0 MP
AbmessungenCa. 313.5 × 219.25 × 16.4 mm (B × T × H)
WLANWi-Fi 7
BluetoothBluetooth 6.0
Farbegrey

Die Konfigurationen können je nach Händler, Region und Verfügbarkeit abweichen.

Praxistest

Kommen wir zum Praxistest des ThinkPad X1 2-in-1 Gen 11 Aura Edition. Getestet habe ich diese Konfiguration:

Merkmal Testgerät
CPU Intel Core Ultra 5 325
Arbeitsspeicher 32GB
Speicher 512GB SSD
Display 14 Zoll IPS (1920x1200, 60Hz)
Grafik Intel Graphics

*Die Konfiguration kann je nach Zeitpunkt und Händler abweichen.

Design

Fangen wir mit dem Design an. Mein Leihgerät kam in Thunder Grey, einem ruhigen, dezenten Grau. Wie der Name Aura Edition schon verspricht, wirkt es vom ersten Aufklappen an richtig edel. Auch die Details sind sorgfältig gemacht – man spürt überall, dass das hier die Spitze der X1-Reihe ist ✨

Vorderansicht des ThinkPad X1 2-in-1 Gen 11 Aura EditionDezentes Thunder Grey. Wirkt sofort beim Aufklappen hochwertig!

Auf der Handballenauflage sitzt dezent das ThinkPad-Logo. Die Oberfläche zeigt Fingerabdrücke kaum, du kannst das Gerät also ständig anfassen, ohne dass es schmuddelig aussieht. Klein, aber angenehm.

ThinkPad-Logo auf der HandballenauflageDas ThinkPad-Logo auf der Handballenauflage hat Stil, Fingerabdrücke fallen kaum auf

Die Kameraleiste besteht aus gefrästem Aluminium, und wie diese Kante das Licht einfängt, sieht einfach cool aus. Dazu gibt es einen „2-in-1“-Schriftzug, ein schönes Detail, das es nur bei diesem Modell gibt.

Kameraleiste aus gefrästem AluminiumDie gefräste Aluminiumkante glänzt richtig schön!

In der Ecke des Deckels findest du außerdem ein Lenovo-Logo. Insgesamt ist das ein Gehäuse, das leicht ist und trotzdem keinerlei Wertigkeit einbüßt.

Lenovo-Logo auf dem Deckel und das ScharnierAuch das Lenovo-Logo setzt einen dezenten Akzent

Jetzt zum Deckel. Darauf prangt das ThinkPad-X1-Logo, und beim Einschalten leuchtet der i-Punkt in ThinkPad auf – das ist einfach jedes Mal cool. Als Spitzenmodell der X1-Reihe strahlt es Qualität pur aus.

Das Gerät von der DeckelseiteAuch der Deckel wirkt hochwertig

ThinkPad-X1-Logo auf dem DeckelDas ThinkPad-X1-Logo mit leuchtendem rotem Punkt. Da kommt echter Besitzerstolz auf!

Der gesamte DeckelSelbst zugeklappt sieht man die Qualität

Das Gerät ist 16,4 mm dick. Nicht ultradünn, aber etwas schlanker als ein typisches Alltags-Notebook. Weil es so leicht ist, liegt es angenehm schlank in der Hand. Und worauf ich dich besonders hinweisen will, ist diese Zierleiste aus gefrästem Aluminium. Wie die Linie im Licht glänzt, sieht einfach klasse aus.

Dicke des Geräts16,4 mm. Fühlt sich noch schlanker an, als die Zahl vermuten lässt

Auf der Unterseite gibt es zwei Lufteinlässe, die Luftführung wirkt ziemlich durchdacht. Die Gummifüße sind solide und halten das Gerät fest auf dem Tisch. Außerdem gibt es unten eine magnetische Halterung für den mitgelieferten Lenovo Slim Pen 2, der so fest sitzt, dass man zum Abnehmen etwas Kraft braucht. Damit verlierst du den Stift auch in der Tasche so gut wie nie 👍

Lufteinlässe und Gummifüße auf der UnterseiteZwei Lufteinlässe, und der Stift dockt direkt unten an

Der Deckel lässt sich problemlos mit einer Hand öffnen, ohne dass die Basis nennenswert abhebt. Die Kamerawölbung bietet dem Finger guten Halt, das Aufklappen klappt also wirklich leicht.

Deckel mit einer Hand öffnenDer Finger findet an der Kamera Halt – so geht es locker mit einer Hand auf!

Als 2-in-1 lässt es sich natürlich bis auf 180 Grad aufklappen, sodass du dem Gegenüber schnell deinen Bildschirm zeigen kannst.

Auf 180 Grad aufgeklapptFlach auf 180 Grad – ideal, um dem Gegenüber etwas zu zeigen

2-in-1 im Alltag

Jetzt zum eigentlichen Star: dem 2-in-1-Erlebnis. Dreh den Bildschirm um, und schon hast du ein Tablet. Allerdings: Andere 2-in-1-Geräte, die ich getestet habe, wechseln automatisch ins Hochformat, wenn man sie hochkant hält – bei diesem Modell hat sich der Bildschirm aus irgendeinem Grund nicht gedreht. Eine Drehsperre in den Windows-Einstellungen konnte ich auch nicht finden, deshalb konnte ich die Nutzung als Hochformat-Tablet diesmal nicht testen.

Tablet-ModusEinmal umgedreht, schon ist es ein Tablet

Tablet-Modus im Hochformat gehaltenHochkant gehalten dreht sich das Bild einfach nicht … schade!

Richtig begeistert hat mich dagegen die Stifteingabe. Ich habe den mitgelieferten Lenovo Slim Pen 2 in der App Microsoft Journal ausprobiert, und das war richtig gut. Mein Testgerät hatte ein mattes IPS-Panel, und es fühlt sich wirklich an wie Schreiben auf Papier. Als ich vor einiger Zeit auf dem Lenovo IdeaPad 5 2-in-1 gezeichnet habe, ist der Stift auf dem spiegelnden Display ständig gerutscht – der Unterschied ist also gewaltig ✍️

Handschrift mit dem Slim Pen 2Schreibgefühl wie auf Papier! Das macht richtig Spaß

Dazu kommt: Der Slim Pen 2 haftet nicht nur magnetisch an der Unterseite, er wird dort auch gleich geladen. Um einen leeren Akku musst du dir kaum Sorgen machen und kannst ihn jederzeit spontan herausnehmen und losschreiben.

Slim Pen 2 an der Unterseite angedocktAndocken und laden an der Unterseite. Kein verlorener Stift mehr!

Abseits vom Stift kann ich dir auch den Display-Modus empfehlen. Klapp die Tastatur nach hinten, sodass nur der Bildschirm vorne steht, kombinier das Ganze mit einer leichten Tastatur und Maus (etwa von Logitech) – und schon hast du unterwegs einen Mini-Desktop. Auch zum Programmieren super.

Display-Modus mit externer Tastatur und MausTastatur und Maus dazu – fertig ist der Mini-Desktop 😉

Der Zeltmodus wird ebenfalls unterstützt. Aber genau wie bei der Bildschirmdrehung hat der automatische Ausrichtungswechsel nicht richtig funktioniert, deshalb kannst du den Zeltmodus aktuell nicht voll ausreizen. Schade.

ZeltmodusVideos schauen im Zeltmodus. Hoffentlich klappt die automatische Ausrichtung bald!

Mobilität

Weiter zur Mobilität. Lenovo gibt ein Gewicht ab 1,15 kg an, mein Leihgerät brachte ohne Slim Pen 2 aber 1.299 g auf die Waage, also rund 1,3 kg. Vermutlich hängt das Gewicht von der jeweiligen Konfiguration ab.

Gewicht des Geräts messenGemessen 1.299 g. Etwas schwerer als laut Datenblatt

Der Slim Pen 2 wiegt übrigens nur 10,5 g. Wirklich leicht.

Gewicht des Slim Pen 2 messenNur 10,5 g. So leicht, dass du ihn glatt vergisst!

Das Original-Netzteil wiegt 242,5 g. Weder besonders schwer noch besonders leicht, also solides Mittelfeld.

Gewicht des Original-Netzteils messenDas Original-Netzteil wiegt 242,5 g. Ganz normal, würde ich sagen

Mit einer Hand gehalten fühlt es sich deutlich leichter an als 1,3 kg. Es wirkt kaum schwer, und wenn du im Büro zum nächsten Meeting gehst oder zu Hause den Arbeitsplatz wechselst, ist dieses geringe Gewicht einfach Gold wert 💪

Das Gerät mit einer Hand haltenAuch mit einer Hand leicht! Wege im Büro werden entspannter

Displayqualität

Weiter zum Display. Diese Konfiguration hat ein IPS-Panel statt OLED, die Farben sind aber richtig gut und das Bild sieht klasse aus. Details sind scharf, und Fotos wirken frisch und lebendig 🌈

Farbdarstellung des DisplaysSolche Farben mit IPS! Das hat mich echt überrascht

Obst-Foto auf dem BildschirmMan sieht förmlich, wie frisch das Obst ist

Dank IPS sind auch die Blickwinkel weit, und die Farben verblassen nicht, wenn du den Winkel änderst. Praktisch, wenn du jemandem etwas am Bildschirm erklärst.

Display von schräg betrachtetAuch schräg bleiben die Farben stabil – angenehm für die Augen

Es ist außerdem ein Touchscreen, du kannst also wie beim Smartphone mit dem Finger tippen. Das X1 ist eher ein High-End-Gerät als ein Einsteiger-Notebook, aber auch erfahrene Nutzer wollen manchmal einfach kurz auf den Bildschirm tippen, also durchaus praktisch.

Touchscreen-BedienungTippen wie am Smartphone – unauffällig praktisch

Das Seitenverhältnis ist 16:10. Neben einem 16:9-Notebook ist der Unterschied in der sichtbaren Fläche sofort klar. Du siehst mehr von derselben Seite auf einmal, scrollst also weniger – das macht sich im Alltag spürbar bemerkbar.

Vergleich der Anzeigefläche mit einem 16:9-NotebookLinks 16:9, rechts dieses Modell. So viel mehr passt in der Höhe drauf!

Jetzt zu Spiegelungen. Das matte Panel ist zusätzlich entspiegelt, Deckenlicht verschwimmt deshalb zu einem weichen Schimmer, der kaum stört. Genau das erwartet man von einem teuren X1.

Spiegelungen unter RaumbeleuchtungSpiegelungen von Lampen sind gut unterdrückt – sehr angenehm ablesbar!

Persönlich enttäuscht hat mich allerdings die Bildwiederholrate von 60Hz. Bei diesem Preis hätte ich mir 120Hz gewünscht.

Tastatur

Weiter zur Tastatur. Mein Testgerät hat das japanische Layout, und statt der eng aneinanderliegenden Tasten vieler Lenovo-Einsteigermodelle gibt es hier – wie es sich für ein High-End-Gerät gehört – frei stehende Tasten im Chiclet-Stil. Das Layout ist sauber und aufgeräumt, mit durchdachten Details wie Bild auf/Bild ab direkt über den Pfeiltasten.

Japanisches TastaturlayoutEin sauberes Layout ohne Macken. Darauf tippt es sich richtig gut!

Und natürlich ist ein ThinkPad kein ThinkPad ohne den roten TrackPoint. Er hat den Ruf, dass man nach der Eingewöhnung nicht mehr zurückwill, und für Fans ist er unverzichtbar.

Bedienung mit dem TrackPointDer legendäre rote TrackPoint. Einmal dran gewöhnt, willst du ihn nicht mehr hergeben

Der Anschlag ist stabil und satt, wie man es von einem High-End-Gerät erwartet, und die Tastenkappen fühlen sich angenehm samtig an. Das ist eine Tastatur, auf der du stundenlang bequem tippen kannst. Die Handballenauflage bleibt trocken und glatt, und dank guter Kühlung wird das Gehäuse kaum warm, sodass auch lange Schreibsessions angenehm blieben. Mit TrackPoint und großem Touchpad arbeitest du auch auf engem Raum wie im ICE oder im Café problemlos ⌨️

Tippen auf der TastaturSamtige Tastenkappen – da will man gar nicht mehr aufhören

Eine Hintergrundbeleuchtung gibt es auch, und die ist ziemlich hell. Selbst im abgedunkelten Besprechungsraum siehst du die Tasten unter deinen Fingern deutlich.

TastaturbeleuchtungKräftige Beleuchtung. Auch im Dunkeln kein Problem!

Hinweis: Diese Fotos zeigen die Japan-Variante, also das japanische Tastaturlayout. In Deutschland bekommst du das deutsche QWERTZ-Layout.

Touchpad

Schauen wir uns das Touchpad an. Im Verhältnis zur Tastatur ist es ziemlich groß, hier macht also nicht nur der TrackPoint Spaß.

Bedienung des TouchpadsGroßes Touchpad für flüssige Bedienung

Auch die Gesten unter Windows funktionieren inzwischen richtig gut, zum Beispiel mit drei Fingern alle offenen Apps anzeigen – das lief absolut flüssig 👌

App-Übersicht per Drei-Finger-GesteMit drei Fingern zack die App-Übersicht

Leistung

Schauen wir uns die Leistung von CPU und Co. an. Diese Konfiguration hat einen Intel Core Ultra 5 325 und erreicht in PCMark 10 einen Wert von 7251. Das ist ein ziemlich hoher Wert, und typische Büroarbeit und Office-Anwendungen erledigt das Gerät mit links. Auch einfacher Videoschnitt ist drin.

PCMark-10-Ergebnis von 72517251 in PCMark 10. Für Büroarbeit mehr als genug!

PCMark 10 Score-Leitfaden
Gesamtpunktzahl Bewertung So fühlt es sich in der Praxis an
~4.000 Mindestanforderung Websurfen und einfache Aufgaben funktionieren, aber Multitasking oder viele Tabs fühlt sich zäh an.
4.000–5.000 Leichte Nutzung Alltägliche Aufgaben sind machbar, aber mehrere Apps gleichzeitig bedeuten Wartezeiten.
5.000–6.500 Komfortabel (Mainstream) Bewältigt die meisten Aufgaben ohne Stress — gut für Büro, Schule und Videoanrufe.
6.500–8.000 Hohe Leistung Dieser PC Viel Spielraum. Leichte Fotobearbeitung und Programmieren fühlen sich flüssig an.
8.000+ Sehr hohe Leistung Bewältigt Videobearbeitung und schwere Aufgaben. Langfristig leistungsstark.

*PCMark 10 spiegelt den allgemeinen Komfort wider. Das tatsächliche Gefühl hängt von CPU, RAM und SSD-Geschwindigkeit ab.

Besonders hervorzuheben ist das GPU-Ergebnis. Obwohl nur eine integrierte Grafik verbaut ist, kommt sie in 3DMark Steel Nomad Light auf 2218 – für eine iGPU ziemlich hoch. Leichte Spiele sind kein Problem, sogar etwas anspruchsvollere gehen, und auch beim Encodieren im Videoschnitt hilft das. Insgesamt läuft alles schön zackig 🚀

3DMark-Steel-Nomad-Light-Ergebnis von 22182218 mit integrierter Grafik – richtig ordentlich!

3DMark Steel Nomad Light Score-Leitfaden
Punktzahl Bewertung So fühlt es sich in der Praxis an
Bis 400 Mindestanforderung 3D-Leistung ist sehr begrenzt. Für Gaming kaum geeignet.
400–900 Leichtes 3D Leichtere Spiele und 3D-Verarbeitung mit geringer Last funktionieren.
900–1.500 Durchschnittlich (Mainstream) Standard für integrierte GPUs. Leichte bis mittlere Spiele bei richtigen Einstellungen spielbar.
1.500–2.200 Hohe Leistung Stark für eine integrierte GPU. Spiele und 3D-Arbeit fühlen sich komfortabel an.
2.200+ Sehr hohe Leistung Dieser PC Top-3D-Leistung für schlanke Laptops. Echte Grafikreserve vorhanden.

*3DMark Steel Nomad Light richtet sich an schlanke Laptops und integrierte GPUs. Der Score-Bereich unterscheidet sich von Time Spy, daher ist ein direkter Vergleich nicht möglich.

Enttäuschend war dagegen die SSD-Geschwindigkeit. CrystalDiskMark zeigte 3262 MB/s beim Lesen und 4441 MB/s beim Schreiben. Vielleicht liegt das auch an Serienstreuung. Viele aktuelle Notebooks schaffen um die 5000–6000 MB/s, auch das IdeaPad 5, das ich neulich gemessen habe, deshalb wirken diese Werte etwas mager. Im Alltag spürst du den Unterschied zwischen 3000 und 6000 MB/s aber so gut wie nie, praktisch ist das also kein Problem. Auffallen dürfte es eigentlich nur Benchmark-Fans.

CrystalDiskMark-Ergebnisse3262 MB/s Lesen. Für ein aktuelles Modell etwas mau

CrystalDiskMark Sequentielles Lese-Guide
Punktzahl Bewertung So fühlt es sich in der Praxis an
Bis 600 MB/s Mindestanforderung Schneller als HDD, aber langsam für moderne SSDs. App-Starts fühlen sich etwas langsam an.
600–1.500 MB/s Durchschnittlich Für den Alltag in Ordnung, aber das Laden ist merklich langsamer als bei Top-SSDs.
1.500–3.500 MB/s Komfortabel (Mainstream) Dieser PC App-Starts und Dateiladen fühlen sich reibungslos an. Keine nennenswerten Beschwerden.
3.500–5.500 MB/s Schnell Lädt große Daten und Apps schnell. Eindeutig Oberklassen-SSD-Geschwindigkeit.
5.500+ MB/s Sehr schnell Hochleistungs-NVMe-Bereich. Schwere Datenarbeit ohne Wartezeiten.

*CrystalDiskMark misst die SSD-Geschwindigkeit. Es betrifft hauptsächlich App-Start und Dateiladezeiten, nicht die Gesamt-PC-Leistung.

Akkulaufzeit

Weiter zum Akku.
Akku-Bewertung: lang
Der Akku hat mit 58Wh eine eher übliche Kapazität, Lenovo gibt bis zu 19,1 Stunden Laufzeit an. Mit IPS-Panel, 60Hz und wenigen stromhungrigen Komponenten kommst du im normalen Alltag oft ohne Netzteil durch den Tag. Da das Gerät auf geringes Gewicht getrimmt ist, war ein Akku der 70-Wh-Klasse wohl nicht drin. Einige Modelle der Lenovo-Yoga-Slim-Reihe haben allerdings 70Wh, und ehrlich gesagt hätte ich mir bei diesem Preis etwas mehr gewünscht.

Battery reportCheck des Akkuzustands

Geladen wird über USB-C. Das Original-Netzteil kann man zwar mitnehmen, aber mit einem kompakten USB-C-Ladegerät, etwa von Anker, wird deine Tasche deutlich leichter. Ich nutze selbst so eins und kann es dir empfehlen, wenn dir geringes Gewicht wichtig ist 🔌

Laden mit einem kompakten USB-C-LadegerätEin kompaktes USB-C-Ladegerät reicht völlig. Die Tasche wird spürbar leichter!

Lüftergeräusch und Wärme

Jetzt zu Lüftergeräusch und Wärmeentwicklung. Im Leerlauf habe ich 14,9 dB gemessen, also praktisch lautlos. Wie man es von einem High-End-Gerät erwartet, stört der Lüfter im Alltag so gut wie nie.

Lautstärkemessung im Leerlauf: 14,9 dB14,9 dB im Leerlauf. Praktisch lautlos 🤫

Bei 100 % CPU-Last waren es 37,3 dB. Nicht lautlos, aber ohne nerviges hohes Pfeifen – selbst unter Last ist das Lüftergeräusch kaum störend.

Lautstärkemessung unter Last: 37,3 dB37,3 dB unter Last. Schön, dass es nie unangenehm wird!

Lüftergeräuschpegel-Guide
Geräuschpegel Bewertung Gefühl
Unter 30 dB Fast lautlos Leerlauf Lüftergeräusche kaum wahrnehmbar — so leise wie eine Bibliothek, ideal zum konzentrierten Arbeiten.
30–35 dB Leise Leicht hörbar, aber nicht störend. Einfach in einem ruhigen Raum zu arbeiten.
35–40 dB Wahrnehmbar Last Man merkt, dass der Lüfter dreht, aber er unterbricht die Arbeit selten.
40–45 dB Etwas laut Kann in ruhigen Umgebungen ablenken. Kopfhörer werden nützlich.
45–50 dB Laut Merklicher Stress bei längerem Gebrauch. Kühlung ist klar priorisiert.
50 dB+ Sehr laut Starke Lüftergeräusche unter Last — Gaming/Hochleistungs-Thermaldesign.

Die Abluft geht nach hinten raus. Die warme Luft wird komplett nach hinten abgeführt, deshalb bekommst du bei der Mausnutzung keine unangenehm warme Hand.

Lüftungsöffnungen auf der RückseiteAbluft nach hinten. Keine warmen Hände – ein stiller Pluspunkt

Anschlüsse

Schauen wir uns die Anschlüsse an. Links: HDMI, zwei USB-C-Ports mit Thunderbolt 4 und eine Kopfhörerbuchse. Rechts: ein Kensington-Lock, USB-A und ein weiterer USB-C-Port mit Thunderbolt. Sogar ein Kensington-Lock als Diebstahlschutz ist an Bord – für ein Business-Gerät ist das praktisch die Optimalbesetzung. Viele dünne Notebooks setzen nur noch auf USB-C, deshalb ist eine Anschlussauswahl ohne Adapterzwang bei einem so leichten, schlanken Gerät ein echter Pluspunkt 💪

Anschlüsse auf der linken SeiteLinks: HDMI, 2x Thunderbolt 4 und Kopfhörerbuchse

Anschlüsse auf der rechten SeiteRechts USB-A und Kensington-Lock. Als Business-Gerät fehlt nichts!

Die 4K-Ausgabe über HDMI lief problemlos.

Ausgabe auf einen externen Monitor über HDMIPer HDMI direkt auf einen 4K-Monitor

Außerdem habe ich USB-C (Thunderbolt) und HDMI kombiniert und einen Betrieb mit vier Bildschirmen ausprobiert – auch das hat einwandfrei geklappt. Gerät plus drei externe Monitore, dazu Bluetooth-Tastatur und -Maus, und du hast ein richtig starkes Desktop-Setup. Die Produktivität steigt enorm, deshalb solltest du das unbedingt ausprobieren, wenn du dir dieses Gerät holst.

Vier Bildschirme: das Gerät und drei externe MonitoreVier Bildschirme von einem Gerät! Produktivität auf einem neuen Level 😉

Webcam

Weiter zur eingebauten Kamera. Überrascht hat mich die Auflösung: satte 10 MP. Für ein mobiles Notebook ist das ungewöhnlich hoch, der Sensor ist zudem lichtstark, sodass dein Gesicht in Videocalls gestochen scharf rüberkommt.

Aufnahme der eingebauten KameraSo sieht das Bild der 10-MP-Kamera aus. In Videocalls machst du eine gute Figur!

Dazu gibt es eine Privacy-Blende, mit der du die Kamera blitzschnell physisch abdecken kannst. Klingt unscheinbar, ist als Standardausstattung aber richtig angenehm 👍

Privacy-BlendeBlende zu, und die Kamera ist verdeckt – beruhigend

Lautsprecher

Kommen wir zu den Lautsprechern. Ich habe mir einen Film auf Amazon Prime Video angesehen, und selbst bei hoher Lautstärke gab es keine Verzerrungen, sondern sauberen Klang. Auch der Bass kommt deutlich durch. 9 von 10 Punkten wären ehrlich gesagt angemessen 🎶

Wiedergabe eines FilmsFilme klingen kräftig, inklusive ordentlichem Bass!

Die Lautsprecher sitzen links und rechts am Gehäuse, und der Klang breitet sich von dort schön aus.

Lautsprecher an den Seiten des GerätsDer Sound verteilt sich angenehm aus den Lautsprechern links und rechts

Sicherheitsfunktionen

Jetzt zur Sicherheit. Gesichtserkennung wird unterstützt, und das Gerät entsperrt sich rasend schnell, sobald du den Deckel öffnest.

Entsperren per GesichtserkennungGesichtserkennung direkt beim Aufklappen. Login in Rekordzeit

Zusätzlich gibt es einen Fingerabdrucksensor im Einschaltknopf. Wenn die Gesichtserkennung mal nicht will, etwa mit Maske, meldest du dich einfach per Fingertipp an 🔐

Fingerabdrucksensor im EinschaltknopfFingerabdruck, wenn das Gesicht nicht klappt. Schön, beides zu haben!

Preis

Zum Schluss der Preis. Die X1-Reihe ist ohnehin im oberen Preissegment angesiedelt, und ab 2.674,00 € ist das Gerät ehrlich gesagt teuer. Ein Preis-Leistungs-Knaller ist es nicht, aber der Lenovo Slim Pen 2 liegt bei, und mit dem farbstarken, entspiegelten Display bekommst du hochwertige Hardware – der Preis ist also bis zu einem gewissen Grad nachvollziehbar.

Fazit

Das ThinkPad X1 2-in-1 Gen 11 Aura Edition ist ein 2-in-1, das trotzdem leicht bleibt, und verbindet die edle Anmutung der glänzenden Akzente aus gefrästem Aluminium mit einem Schreibgefühl wie auf Papier. Viele 2-in-1-Geräte landen in der 1,5-kg-Klasse, so ein geringes Gewicht ist also selten – du kannst dir sogar das iPad sparen und Notizen direkt auf diesem einen Gerät machen. Die fehlende automatische Bildschirmdrehung und der hohe Preis sind Schwächen, aber mit 32GB RAM im Rücken halte ich es für die perfekte Wahl für kreativ veranlagte Berufstätige, die handschriftliche Notizen, Präsentationen und sogar Illustrationen auf einem einzigen Gerät erledigen wollen.

Handschrift mit dem Slim Pen 2Schreibt sich wie Papier. Das eine Gerät, das ein iPad überflüssig macht! ✍️

Wo kaufen

Amazon Preis im Shop ansehen

* Preise können variieren. Aktuelle Preise und Verfügbarkeit bitte im jeweiligen Shop prüfen.

Über den Autor

Takumi
Takumi
Chefredakteur ZippyLaptop / Laptop-Experte

Hallo, ich bin Takumi, Chefredakteur von ZippyLaptop. Seit über 20 Jahren arbeite ich als Softwareentwickler – und der Laptop war dabei immer mein wichtigstes Werkzeug.
Aber ehrlich gesagt: Ich liebe Laptops einfach 🥰.
Wusstest du, wie rasant sich Laptops in letzter Zeit weiterentwickelt haben? OLED-Displays mit einer Bildqualität, die klassische Panels alt aussehen lässt. Gehäuse, die trotz hoher Stabilität kaum mehr als ein Kilogramm wiegen. Tastaturen, auf denen man stundenlang tippen kann, ohne zu ermüden. Und dann sind da noch all die Dinge, die kein Datenblatt erfasst: die Haptik, die Anordnung der Anschlüsse, das Gesamtgefühl beim Arbeiten. Es gibt so viele Laptops, bei denen einfach alles stimmt – und die man erst dann wirklich versteht, wenn man sie in den Händen hält.
Leider sieht die Lage im Netz oft anders aus. Viele Artikel beschränken sich auf nackte Specs, listen veraltete Modelle und empfehlen Geräte, bei denen ich mir denke: 'Nein, für diesen Anwendungsfall ist das wirklich nicht die richtige Wahl.'
Genau deshalb gibt es ZippyLaptop. Ich teste Laptops, die ich selbst gekauft oder direkt vom Hersteller ausgeliehen habe – im echten Alltag, nicht nur im Benchmark. Dabei schaue ich mir nicht nur Leistung und Specs an, sondern auch Display, Tastatur, Portabilität, Akkulaufzeit, Anschlüsse, Preis-Leistungs-Verhältnis und natürlich, wie sich das Gerät im täglichen Einsatz schlägt.
Denn was den idealen Laptop ausmacht, ist für jeden anders – ob Einsteiger, Studierende, Business-Nutzer oder Kreative.
'Für diese Person passt genau dieser Laptop.'
Das ist das Ziel, auf das ich hier hinarbeite. Ich hoffe, dass meine Erfahrungen und meine Sichtweise auf die Laptop-Welt dir bei deiner nächsten Entscheidung wirklich weiterhelfen 👍

Lenovo ThinkPad X1 2-in-1 Gen 11 Aura Edition Lenovo
ThinkPad X1 2-in-1 Gen 11 Aura Edition