Deutschland
Affiliate-Links

Lenovo ThinkPad T14s Gen 7 Praxistest: Federleicht, sicher und mit dem ikonischen Trackpoint – die smarte Wahl fürs Business

Takumi
Von Takumi Chefredakteur von ZippyLaptop mit über 20 Jahren Erfahrung in der Softwareentwicklung – und einem echten Faible für Laptops. Bisher hat er mehr als 100 Geräte getestet und verglichen. Auf dieser Seite zählt nicht nur das Datenblatt, sondern wie sich ein Laptop im Alltag wirklich anfühlt.
Lenovo
ThinkPad T14s Gen 7
Erschienen im April 2026
Federleicht, sicher und mit dem ikonischen Trackpoint – die smarte Wahl fürs Business
ZippyScore 3.9/5
Kaufen, wenn …
  • ·Wer das Notebook täglich mit sich herumträgt
  • ·Wer sich unterwegs keine Gedanken über die Steckdose machen will
  • ·Wer über USB-C zwei 4K-Monitore anschließen und daraus eine Desktop-Station machen will
Finger weg, wenn …
  • ·Nichts für alle, die ernsthafte Videobearbeitung oder anspruchsvolles PC-Gaming vorhaben
  • ·Wer unbedingt sparen will, dem dürfte die OLED-Topkonfiguration zu teuer vorkommen

Hey, hier ist Takumi von ZippyLaptop! Heute nehme ich das ThinkPad T14s Gen 7 mal ganz genau unter die Lupe. 💻

Diese Farbe sieht man bei ThinkPads eher selten: ein Blauton, der zusammen mit der matten Oberfläche total frisch wirkt, ohne den klassischen ThinkPad-Look zu verlieren.

Nach ein bisschen Zeit mit dem Gerät war mein Eindruck: ein Notebook mit gerade mal gut 1 kg Gewicht, Gesichts- und Fingerabdruckerkennung parallel, ordentlich vielen Anschlüssen und einem Sound mit überraschend viel Bass – das alles fügt sich richtig gut zusammen.

Vorab schon mal mein Fazit: Das ThinkPad T14s Gen 7 ist eine klare Empfehlung für alle, die sich an den roten Trackpoint-Knopf im ThinkPad gewöhnt haben, oder für alle, die über USB-C gleich zwei 4K-Monitore anschließen und das Notebook so zur Desktop-Zentrale machen wollen! ✨ Klar, das Original-Netzteil ist etwas schwer und die OLED-Konfiguration hat ihren Preis – aber selbst mit diesen Punkten überzeugt das Gerät durch die Balance aus geringem Gewicht, Sicherheit und Erweiterbarkeit.

Schauen wir uns das ThinkPad T14s Gen 7 jetzt im Detail an. 🏃‍♂️

Hinweis: Das Testgerät wurde vom Hersteller zur Verfügung gestellt.

Hinweis: Dieser Test basiert auf dem japanischen Modell. Technische Daten, Tastaturlayout, Farben und Verfügbarkeit können je nach Region abweichen.

ZippyScore

ZippyScore is a proprietary rating based on 6 criteria: performance, portability, display, battery, value, and connectivity.

Bewertungskriterien ansehen
  • Leistung: CPU-/GPU-Leistung
  • Portabilität: Bildschirmgröße & Gewicht
  • Display: Paneltyp, Seitenverhältnis & Bildwiederholrate
  • Akku: Angegebene Akkulaufzeit
  • Preis/Leistung: Verhältnis von Ausstattung und Preis
  • Konnektivität: Anschlussarten & -anzahl
ZippyScore
3.9 / 5
Leistung 3.8
Portabilität 4.5
Display 4.1
Akku 4.1
Preis/Leistung 3.0
Konnektivität 4.0

Vorteile & Nachteile

Vorteile

  • Mit gerade mal gut 1 kg fällt das tägliche Mitschleppen kaum ins Gewicht
  • Der klassische rote Trackpoint macht die Cursor-Steuerung angenehm
  • Reichlich Anschlüsse an Bord, kein Adapter nötig
  • 5-Megapixel-Webcam sorgt für ein gutes Bild in Meetings
  • Lautsprecher mit ordentlich Bass – Videos schaust du problemlos ohne externe Boxen

Nachteile

  • Original-Netzteil mit 260 g etwas schwer → mit einem kleinen USB-C-Ladegerät wird das Gepäck leichter
  • OLED- und 32-GB-Konfiguration ist etwas teuer → bei knappem Budget lohnt sich ein Blick auf die FHD-/16-GB-Variante

Technische Daten

BetriebssystemWindows 11 Pro
ProzessorIntel Core Ultra 7 355 (PassMark: 20,954)
Intel Core Ultra 5 325 (PassMark: 21,039)
Arbeitsspeicher16GB / 32GB
Speicher256GB / 512GB / 1TB
Display14" OLED (Entspiegelt, 120Hz)
2880x1800 (16:10)
14" IPS (Entspiegelt, 60Hz)
1920x1200 (16:10)
Gewicht1.07 kg
AnschlüsseUSB-C × 3 (Thunderbolt 4/40Gbps/PD/Videoausgang), USB-A × 1 (5Gbps), HDMI × 1, Kopfhöreranschluss × 1
GrafikIntel Graphics (G3D Mark: 3,183)
BiometrieFingerabdruck, Gesichtserkennung
AkkuBis zu 19.6 Std. (Kapazität: 58 Wh)
Webcam5.0 MP
AbmessungenCa. 313 × 219.4 × 10.7 mm (B × T × H)
WLANWi-Fi 7
BluetoothBluetooth 6.0
FarbeBlack

Die Konfigurationen können je nach Händler, Region und Verfügbarkeit abweichen.

Praxistest

Schauen wir uns das ThinkPad T14s Gen 7 jetzt im Detail an. Für diesen Test kam folgende Konfiguration zum Einsatz:

Merkmal Testkonfiguration
CPU Intel Core Ultra 7 356H
Arbeitsspeicher 32 GB
Speicher 512 GB SSD
Display 14 Zoll OLED (2.880 × 1.800, 120 Hz)
Grafik Intel Arc Graphics
Farbe Blauton

Hinweis: Je nach Verkaufszeitraum und Händler kann die Konfiguration abweichen.

Design

Fangen wir beim Design an. Der Blauton ist bei ThinkPads eher selten zu sehen und wirkt ehrlich gesagt richtig frisch. Die matte Oberfläche zeigt kaum Fingerabdrücke, und trotzdem bleibt der klassische ThinkPad-Charakter erhalten – das Ergebnis ist ein schicker, erwachsener Look.

ThinkPad T14s Gen 7 von vorneDer neue Blauton sorgt für einen frischen Auftritt von vorne

ThinkPad-Logo und TastatureckeDie Ecke mit dem markanten ThinkPad-Logo

Auch auf der Deckelseite wirkt das Blau richtig edel. Der rote Punkt im ThinkPad-Logo leuchtet nur, wenn das Gerät eingeschaltet ist – ein verspieltes Detail, das man bei anderen Notebooks so nicht findet.

Der Deckel im GanzenDer neue Blauton kommt auf dem Deckel gut zur Geltung

Nahaufnahme des ThinkPad-LogosDas ThinkPad-Logo leuchtet rot, sobald das Gerät an ist!

Nahaufnahme des Lenovo-LogosAuch das Lenovo-Logo an der Seite wirkt dezent elegant

Auch in der Hand fühlt sich das Gerät angenehm dünn an, und dank des Business-Designs passt es super in jede Tasche. Bei einem Gewicht von etwa 1 kg ist das in Kombination mit der Dünne wirklich eine starke Leistung.

Die Bauhöhe von der SeiteSo dünn, dass es locker in jede Tasche passt

Die Unterseite ist ein bisschen ungewöhnlich: Die Lufteinlässe erstrecken sich nicht über die ganze Fläche, sondern sind auf ein einzelnes Lüfter-Gitter konzentriert, was aufgeräumt wirkt. Die Gummifüße sitzen fest, sodass das Gerät beim Tippen auch nicht verrutscht.

Design der UnterseiteEin aufgeräumtes Layout für die Lufteinlässe

Das Öffnen und Schließen des Deckels läuft super geschmeidig – mit dem Finger an der kleinen Erhöhung bei der Webcam öffnest du das Display problemlos mit einer Hand. Wie bei ThinkPads üblich klappt der Bildschirm bis zu 180 Grad flach auf, was praktisch ist, wenn du jemandem gegenüber etwas zeigen willst.

Öffnen des Deckels mit einer HandEin Scharnier, das sich mit einer Hand leicht öffnen lässt

Vollständig um 180 Grad geöffnetLässt sich bis zu 180 Grad flach aufklappen

Portabilität

Als Nächstes schauen wir uns die Portabilität an. Beim Nachwiegen kam ich auf etwas über 1 kg Gewicht – ein Notebook, das sich fast wie 1 kg anfühlt, ist wirklich leicht, und die Hemmschwelle, es überallhin mitzunehmen, sinkt spürbar.

Das Gerät wird gewogenIn der Waage fast genau bei 1 kg

Das Original-Netzteil wiegt gemessene 260 g – ehrlich gesagt ein bisschen sperrig. Da das Gerät aber USB-C-Laden unterstützt, kannst du stattdessen ein kompaktes USB-C-Ladegerät (z. B. von Anker) einpacken und dein Gepäck deutlich leichter machen. Am besten packst du für unterwegs das kleine Ladegerät ein und lässt das Original-Netzteil zu Hause oder im Büro stehen.

Das Original-Netzteil wird gewogenDas Original-Netzteil wiegt gemessene 260 g

Laden mit einem kompakten USB-C-NetzteilMit einem kleinen USB-C-Ladegerät bleibt dein Gepäck kompakt

Auch mit einer Hand spürst du kaum Gewicht und kannst das Notebook einfach hochheben. Für den Weg von einem Raum zum anderen – zu Hause oder im Büro – ist das richtig praktisch. Leichtgewicht ist einfach Trumpf, das wurde mir hier wieder klar.

Anheben mit einer HandSo leicht, dass du es mit einer Hand mühelos hochhebst

Display-Qualität

Kommen wir zur Display-Qualität. Unsere Testkonfiguration hat ein OLED-Panel mit 2.880 × 1.800 Pixeln und 120 Hz, und die Farben sind richtig kräftig. Fotos von Früchten oder Blumen wirken herrlich frisch, und auch das Schwarz war angenehm satt.

Ein kräftiges Blumenfoto auf dem DisplayTypisch OLED: kräftige Farben

Ein Fruchtfoto auf dem DisplayFrische Farbwiedergabe bei Obst

Eine bunte Obstschale auf dem DisplayAuch bei vielen Farben bleibt das Bild knackig scharf

Auch die Blickwinkel sind großzügig – selbst wenn du das Display aus einem deutlichen Winkel betrachtest, verändern sich die Farben kaum.

Das Display aus einem Winkel betrachtetFarben bleiben auch schräg von der Seite stabil

Das Seitenverhältnis von 16:10 bedeutet im Vergleich zu 16:9-Notebooks mehr sichtbaren Platz auf einen Blick, wodurch du seltener scrollen musst und effizienter arbeiten kannst. Auch Wikipedia-Seiten werden mit gestochen scharfem Text dargestellt, und für Code-Arbeit wie Programmieren passt das Display richtig gut.

Vergleich der Anzeigefläche im HochformatMehr Anzeigefläche dank 16:10

Auch Code in VS Code lässt sich gut lesen

Auch Spiegelungen sind gering – wie es sich für ein mattes Panel gehört, war das Bild auch unter Leuchtstoffröhren selten schwer lesbar.

Test der LichtspiegelungWenig Spiegelung selbst unter Neonlicht

Tastatur und Tippgefühl

Kommen wir zur Tastatur. Lenovo ist ein globaler Hersteller, weshalb sich die Layouts oft an internationalen Standards orientieren – bei diesem Modell ist das aber sauber umgesetzt: Die Tasten sitzen ordentlich auseinander und laufen kaum ineinander. Ein echtes Plus.

Die komplette TastaturbelegungSauber getrennte Tasten in einem aufgeräumten Layout

Beim Tippgefühl habe ich zum Test etwas Code in VS Code geschrieben: Die Tasten fühlen sich nicht ganz so samtig an wie bei der Yoga-Serie, aber das Tippen läuft leichtgängig und mit gutem Rhythmus. Der klassische rote Trackpoint ist ebenfalls mit an Bord – für alle, die daran gewöhnt sind, ist er auf engem Raum, etwa im Zug oder auf dem Schoß, richtig praktisch, weil du damit ganz ohne Maus arbeiten kannst.

Tippen in VS CodeLeichtgängiges Tippgefühl macht auch Coden angenehm

Test der TexteingabeAuch längere Texte tippen sich flüssig

Eine Tastaturbeleuchtung ist ebenfalls an Bord und sorgt auch im Dunkeln für gute Sicht, sodass du auch abends problemlos weiterarbeiten kannst.

Die Tastaturbeleuchtung ist aktiviertGut sichtbare Beleuchtung auch im Dunkeln

Hinweis: Diese Fotos zeigen die Japan-Variante, also das japanische Tastaturlayout. In Deutschland bekommst du das deutsche QWERTZ-Layout.

Touchpad

Schauen wir uns auch das Touchpad an. Unter der Tastatur sitzt ein großzügiges Touchpad, und auch die klassischen physischen Tasten für Links-, Rechtsklick und mittleres Scrollen sind im typischen ThinkPad-Stil geblieben. Persönlich finde ich, dass man die auch weglassen könnte, weil sich das Touchpad selbst anklicken lässt – aber viele Trackpoint-Fans nutzen genau diese Kombination, und für die ist das ein echtes Highlight.

Bedienung des TouchpadsGroßzügiges Touchpad mit guter Gleitfähigkeit

Es gleitet gut, und auch Gesten fühlen sich richtig flüssig an – fast schon vergleichbar mit einem MacBook.

Gestensteuerung im EinsatzGestensteuerung, die sich fast wie beim MacBook anfühlt

Leistung

Kommen wir zur Leistung von CPU & Co. Unsere Konfiguration mit Intel Core Ultra 7 356H erreichte im PCMark 10 einen Score von 7689. Für den Alltag reicht das locker – das Gerät läuft sogar richtig flott.

PCMark-10-ErgebnisAuch im PCMark 10 ein starker Wert!

PCMark 10 Score-Leitfaden
Gesamtpunktzahl Bewertung So fühlt es sich in der Praxis an
~4.000 Mindestanforderung Websurfen und einfache Aufgaben funktionieren, aber Multitasking oder viele Tabs fühlt sich zäh an.
4.000–5.000 Leichte Nutzung Alltägliche Aufgaben sind machbar, aber mehrere Apps gleichzeitig bedeuten Wartezeiten.
5.000–6.500 Komfortabel (Mainstream) Bewältigt die meisten Aufgaben ohne Stress — gut für Büro, Schule und Videoanrufe.
6.500–8.000 Hohe Leistung Dieser PC Viel Spielraum. Leichte Fotobearbeitung und Programmieren fühlen sich flüssig an.
8.000+ Sehr hohe Leistung Bewältigt Videobearbeitung und schwere Aufgaben. Langfristig leistungsstark.

*PCMark 10 spiegelt den allgemeinen Komfort wider. Das tatsächliche Gefühl hängt von CPU, RAM und SSD-Geschwindigkeit ab.

Auch der Multi-Core-Score im Cinebench liegt mit 3291 richtig hoch – genug Power auch für anspruchsvollere Aufgaben wie Videobearbeitung.

Cinebench-ErgebnisAuch die Multi-Core-Leistung lässt keine Wünsche offen

Cinebench 2026 Mehrkern-Score-Leitfaden
Punktzahl Bewertung So fühlt es sich in der Praxis an
Bis 1.000 Mindestanforderung Leichte Aufgaben funktionieren, aber schwerere Verarbeitung oder Multitasking fühlt sich eingeschränkt an.
1.000–2.000 Standard (energieeffizient) Bewältigt Alltagsaufgaben, aber schwerere Lasten erzeugen Wartezeiten.
2.000–3.000 Komfortabel (Mainstream) Büro, Schule und Videoanrufe funktionieren komfortabel. Für die meisten Nutzer ausreichend.
3.000–4.000 Hohe Leistung Dieser PC Komfortabel für Multitasking, leichte/mittlere Bearbeitung und Entwicklungsarbeit.
4.000+ Sehr hohe Leistung Bewältigt Videobearbeitung und schwere Aufgaben mit Spielraum.

*Cinebench 2026 ist der neueste CPU-Mehrkern-Benchmark. Die Werte liegen tendenziell niedriger als bei R23, daher ist ein direkter Vergleich nicht möglich.

Bei der GPU-Leistung kam im Steel Nomad Light ein Score von 2183 heraus – genug, um leichtere PC-Spiele zu zocken. Die meisten kaufen dieses Modell zwar wohl nicht fürs Gaming, aber als Anhaltspunkt: Beim Rendern in der Videobearbeitung dürfte diese Power durchaus nützlich sein.

3DMark-ErgebnisFür eine integrierte GPU ein solider Wert

3DMark Steel Nomad Light Score-Leitfaden
Punktzahl Bewertung So fühlt es sich in der Praxis an
Bis 400 Mindestanforderung 3D-Leistung ist sehr begrenzt. Für Gaming kaum geeignet.
400–900 Leichtes 3D Leichtere Spiele und 3D-Verarbeitung mit geringer Last funktionieren.
900–1.500 Durchschnittlich (Mainstream) Standard für integrierte GPUs. Leichte bis mittlere Spiele bei richtigen Einstellungen spielbar.
1.500–2.200 Hohe Leistung Dieser PC Stark für eine integrierte GPU. Spiele und 3D-Arbeit fühlen sich komfortabel an.
2.200+ Sehr hohe Leistung Top-3D-Leistung für schlanke Laptops. Echte Grafikreserve vorhanden.

*3DMark Steel Nomad Light richtet sich an schlanke Laptops und integrierte GPUs. Der Score-Bereich unterscheidet sich von Time Spy, daher ist ein direkter Vergleich nicht möglich.

Auch die Speichergeschwindigkeit habe ich gemessen: 7.008,42 MB/s beim Lesen und 5.787,10 MB/s beim Schreiben – richtig flott. Das dürfte auch im Business-Alltag mit vielen großen Dateien für spürbar mehr Effizienz sorgen.

CrystalDiskMark-ErgebnisBlitzschneller Speicher ohne Wartezeit

CrystalDiskMark Sequentielles Lese-Guide
Punktzahl Bewertung So fühlt es sich in der Praxis an
Bis 600 MB/s Mindestanforderung Schneller als HDD, aber langsam für moderne SSDs. App-Starts fühlen sich etwas langsam an.
600–1.500 MB/s Durchschnittlich Für den Alltag in Ordnung, aber das Laden ist merklich langsamer als bei Top-SSDs.
1.500–3.500 MB/s Komfortabel (Mainstream) App-Starts und Dateiladen fühlen sich reibungslos an. Keine nennenswerten Beschwerden.
3.500–5.500 MB/s Schnell Lädt große Daten und Apps schnell. Eindeutig Oberklassen-SSD-Geschwindigkeit.
5.500+ MB/s Sehr schnell Dieser PC Hochleistungs-NVMe-Bereich. Schwere Datenarbeit ohne Wartezeiten.

*CrystalDiskMark misst die SSD-Geschwindigkeit. Es betrifft hauptsächlich App-Start und Dateiladezeiten, nicht die Gesamt-PC-Leistung.

Akkulaufzeit

Akku-Bewertung: durchschnittlich

Verbaut ist ein 58-Wh-Akku, eine für aktuelle Notebooks durchschnittliche Kapazität. Da unsere Konfiguration aber ein OLED-Display mit 120 Hz hat, ist der Verbrauch entsprechend höher, und die vom Hersteller angegebenen 19,6 Stunden solltest du nicht ganz für bare Münze nehmen. Bei hoher Helligkeit und voller Bildwiederholrate kann es in manchen Fällen eng werden, einen ganzen Tag ohne Netzteil durchzuhalten.

Blick in den AkkuberichtDer Akkuzustand im Check

Wer unterwegs länger am Stück arbeiten will, ist mit einer Powerbank oder einem USB-C-Ladegerät im Gepäck auf der sicheren Seite.

Lüfter und Wärmeentwicklung

Kommen wir zum wichtigen Thema Lüftergeräusch und Wärme. Im Leerlauf ist das Gerät fast lautlos, auch die gemessenen Werte im Idle waren niedrig.

Messung der Lüfterlautstärke im LeerlaufIm Leerlauf praktisch geräuschlos

Lüftergeräuschpegel-Guide
Geräuschpegel Bewertung Gefühl
Unter 30 dB Fast lautlos Lüftergeräusche kaum wahrnehmbar — so leise wie eine Bibliothek, ideal zum konzentrierten Arbeiten.
30–35 dB Leise Leerlauf Leicht hörbar, aber nicht störend. Einfach in einem ruhigen Raum zu arbeiten.
35–40 dB Wahrnehmbar Last Man merkt, dass der Lüfter dreht, aber er unterbricht die Arbeit selten.
40–45 dB Etwas laut Kann in ruhigen Umgebungen ablenken. Kopfhörer werden nützlich.
45–50 dB Laut Merklicher Stress bei längerem Gebrauch. Kühlung ist klar priorisiert.
50 dB+ Sehr laut Starke Lüftergeräusche unter Last — Gaming/Hochleistungs-Thermaldesign.

Auch unter Last blieb der Pegel fast immer unter 40 dB, und dass bei dieser Bauhöhe das Lüftergeräusch so gut im Griff ist, finde ich ehrlich gesagt richtig stark.

Messung der Lüfterlautstärke unter LastAuch unter Volllast bleibt es angenehm leise

Da sich die Abluftöffnung auf der Unterseite befindet, kommt dir die warme Luft auch nicht direkt entgegen. So spürst du auch bei der Mausbedienung kaum unangenehme Wärme.

Blick auf die AbluftöffnungAbluft unten sorgt für angenehme Handflächen

Anschlüsse und Erweiterbarkeit

Werfen wir auch einen Blick auf die Anschlüsse. Auf der linken Seite findest du HDMI, USB-C (mit Power Delivery) und eine Kopfhörerbuchse – kabelgebundene Kopfhörer lassen sich also ganz ohne Adapter nutzen.

Die Anschlüsse auf der linken SeiteHDMI und USB-C auf der linken Seite

Auf der rechten Seite gibt es einen Kensington-Lock-Anschluss, USB-C und USB-A – mit diesem einen Gerät lässt sich eine ganze Bandbreite an Peripherie anschließen. Das merkt man dem Business-Notebook deutlich an.

Die Anschlüsse auf der rechten SeiteUSB-A und Kensington-Lock auf der rechten Seite

Über HDMI habe ich einen externen Monitor angeschlossen, und das Bild kam sauber an.

Anschluss an einen externen Monitor per HDMIEin Monitor per HDMI läuft einwandfrei

Über die beiden USB-C-Ports ließen sich sogar zwei 4K-Monitore gleichzeitig ansteuern – zu Hause oder im Büro lohnt sich also der Umbau zur Desktop-Station mit externen Monitoren. Mit mehreren Bildschirmen nebeneinander arbeitest du einfach deutlich effizienter als nur mit dem Notebook-Display.

Zwei Monitore per USB-C angeschlossenZwei 4K-Monitore über zwei USB-C-Ports

Mit einem USB-C-Hub lassen sich noch mehr Anschlüsse ergänzen – für alle, die noch mehr Erweiterung brauchen, lohnt sich die Kombination.

Ein USB-C-Hub im EinsatzMit einem Hub lässt sich noch mehr anschließen

Webcam im Alltag

Schauen wir uns auch die Webcam im Alltag an. Die integrierte Kamera hat 5 Megapixel, und bei Videocalls sieht das Bild richtig gut aus. Eine so hochauflösende Kamera in dieser Preisklasse ist ehrlich gesagt selten.

Testaufnahme in der Kamera-AppHelles, sauberes Bild von der eingebauten Kamera

Ein Privacy-Shutter ist ebenfalls an Bord, mit dem du die Linse ganz einfach abdecken kannst. Du musst die Kamera also nicht erst umständlich per Software deaktivieren, was gerade dann praktisch ist, wenn du sie schnell verdecken willst.

Der Privacy-Shutter im EinsatzMit dem physischen Shutter blitzschnell abgedeckt

Sound der Lautsprecher

Kommen wir zum Sound. Ich habe testweise einen Film geschaut, und ehrlich gesagt war ich überrascht, wie laut das aus diesem schlanken Gehäuse kommt. Der Sound ist klar und hat sogar ordentlich Bass – für Videos brauchst du damit fast keine externen Lautsprecher mehr.

Beim Ansehen eines VideosAuch Filme klingen erstaunlich kraftvoll

Nahaufnahme der LautsprecherDer Sound kommt von den Lautsprechern links und rechts am Gehäuse

Sicherheitsfunktionen

Schauen wir uns die Sicherheitsfunktionen an. Sowohl Gesichts- als auch Fingerabdruckerkennung werden unterstützt – wenn du zum Beispiel eine Maske trägst und die Gesichtserkennung schlecht funktioniert, wechselst du einfach per Antippen des Power-Buttons zur Fingerabdruckerkennung.

Entsperren per GesichtserkennungAuch die Gesichtserkennung entsperrt zuverlässig

Entsperren per FingerabdruckFingerabdruckerkennung ist auch mit Maske praktisch

Preis

Zum Preis noch ein kurzer Hinweis: Unsere Testkonfiguration mit 32 GB RAM und Core Ultra 7 356H gehört zu den höherwertigen Ausstattungen dieses Modells, und zusammen mit dem OLED-Panel liegt der Preis entsprechend höher. Die günstigste Variante startet allerdings schon mit Full-HD-Panel, 16 GB RAM und Core Ultra 5 325 – der Fingerabdrucksensor ist dabei serienmäßig mit dabei. Wer aufs Budget achtet, kann also gut bei dieser Einstiegsversion anfangen.

Fazit

Insgesamt ist das für mich ein wirklich angenehmes Business-Notebook: leicht, robust und mit dem beruhigenden Gefühl, dass sowohl Gesichts- als auch Fingerabdruckerkennung an Bord sind. Bei der OLED-Topkonfiguration sinkt das Preis-Leistungs-Verhältnis zwar etwas, aber selbst dann überzeugen das geringe Gewicht, die vielen Anschlüsse und der gute Sound. Für mich ist das genau das richtige Gerät für Business-Leute, die den ThinkPad-Trackpoint lieben, und für alle Berufstätigen, denen Sicherheit wichtig ist.

Für alle, die an den klassischen ThinkPad-Trackpoint gewöhnt sind, ist das ein richtig angenehmes Notebook.

Wo kaufen

Amazon Preis im Shop ansehen

* Preise können variieren. Aktuelle Preise und Verfügbarkeit bitte im jeweiligen Shop prüfen.

Über den Autor

Takumi
Takumi
Chefredakteur ZippyLaptop / Laptop-Experte

Hallo, ich bin Takumi, Chefredakteur von ZippyLaptop. Seit über 20 Jahren arbeite ich als Softwareentwickler – und der Laptop war dabei immer mein wichtigstes Werkzeug.
Aber ehrlich gesagt: Ich liebe Laptops einfach 🥰.
Wusstest du, wie rasant sich Laptops in letzter Zeit weiterentwickelt haben? OLED-Displays mit einer Bildqualität, die klassische Panels alt aussehen lässt. Gehäuse, die trotz hoher Stabilität kaum mehr als ein Kilogramm wiegen. Tastaturen, auf denen man stundenlang tippen kann, ohne zu ermüden. Und dann sind da noch all die Dinge, die kein Datenblatt erfasst: die Haptik, die Anordnung der Anschlüsse, das Gesamtgefühl beim Arbeiten. Es gibt so viele Laptops, bei denen einfach alles stimmt – und die man erst dann wirklich versteht, wenn man sie in den Händen hält.
Leider sieht die Lage im Netz oft anders aus. Viele Artikel beschränken sich auf nackte Specs, listen veraltete Modelle und empfehlen Geräte, bei denen ich mir denke: 'Nein, für diesen Anwendungsfall ist das wirklich nicht die richtige Wahl.'
Genau deshalb gibt es ZippyLaptop. Ich teste Laptops, die ich selbst gekauft oder direkt vom Hersteller ausgeliehen habe – im echten Alltag, nicht nur im Benchmark. Dabei schaue ich mir nicht nur Leistung und Specs an, sondern auch Display, Tastatur, Portabilität, Akkulaufzeit, Anschlüsse, Preis-Leistungs-Verhältnis und natürlich, wie sich das Gerät im täglichen Einsatz schlägt.
Denn was den idealen Laptop ausmacht, ist für jeden anders – ob Einsteiger, Studierende, Business-Nutzer oder Kreative.
'Für diese Person passt genau dieser Laptop.'
Das ist das Ziel, auf das ich hier hinarbeite. Ich hoffe, dass meine Erfahrungen und meine Sichtweise auf die Laptop-Welt dir bei deiner nächsten Entscheidung wirklich weiterhelfen 👍

Lenovo ThinkPad T14s Gen 7 Lenovo
ThinkPad T14s Gen 7