ZippyScore
ZippyScore is a proprietary rating based on 6 criteria: performance, portability, display, battery, value, and connectivity.
Bewertungskriterien ansehen
- Leistung: CPU-/GPU-Leistung
- Portabilität: Bildschirmgröße & Gewicht
- Display: Paneltyp, Seitenverhältnis & Bildwiederholrate
- Akku: Angegebene Akkulaufzeit
- Preis/Leistung: Verhältnis von Ausstattung und Preis
- Konnektivität: Anschlussarten & -anzahl
Vorteile & Nachteile
Vorteile
- Ein großzügiger ~60-Wh-Akku hält dich unabhängig von der Steckdose
- USB-C, USB-A, HDMI und Kopfhöreranschluss — kein Adapter nötig
- Eine Gen-4-SSD liefert blitzschnelle 7047 MB/s Lesegeschwindigkeit
- Im Leerlauf nahezu lautlos, unter Last bleibt es bei moderaten 35,5 dB
- Eine Privacy-Shutter für die Webcam sorgt für ein gutes Gefühl bei Videocalls
Nachteile
- Gemessenes Gewicht liegt bei rund 1,5 kg, etwas mehr als laut Spec → wer es täglich trägt, sollte ein leichteres Gerät in Betracht ziehen
- Ohne Beleuchtung sind die Tasten im Dunkeln schwer zu erkennen → in hellen Räumen kein Problem
- Für aufwendiges Gaming oder Videobearbeitung nicht gemacht → für leichtere Aufgaben aber völlig ausreichend
Technische Daten
| Betriebssystem | Windows 11 Home |
|---|---|
| Prozessor | AMD Ryzen 7 160 (PassMark: 12,237) |
| Arbeitsspeicher | 16GB |
| Speicher | 1TB |
| Display | 14" IPS (Entspiegelt) 1920x1200 (16:10) |
| Gewicht | 1.42 kg |
| Anschlüsse | USB-C × 2 (10Gbps/PD/Videoausgang), USB-A × 2 (5Gbps), HDMI × 1 (ver.2.1), Kopfhöreranschluss × 1 |
| Grafik | AMD Radeon 680M (G3D Mark: 3,864) |
| Biometrie | Gesichtserkennung |
| Akku | Bis zu 12 Std. (Kapazität: 41 Wh) |
| Webcam | 2.1 MP |
| Abmessungen | Ca. 315 × 226 × 14.8 mm (B × T × H) |
| WLAN | Wi-Fi 6 |
| Bluetooth | Bluetooth 5.4 |
| Farbe | Glacier Silver and Canvas Gray |
Die Konfigurationen können je nach Händler, Region und Verfügbarkeit abweichen.
Praxistest
Schauen wir uns das OmniBook 3 14-hy/hw im Detail an. Getestet wurde folgende Konfiguration:
| Komponente | Testkonfiguration |
|---|---|
| CPU | AMD Ryzen 5 230 |
| Arbeitsspeicher | 16GB |
| Speicher | 512GB SSD |
| Display | 14 Zoll IPS (1920x1200) |
| Grafik | AMD Radeon 760M |
| Farbe | Mica Silver |
*Die Konfiguration kann je nach Verkaufszeitpunkt und Händler variieren.
Design
Schauen wir uns zuerst das Design an.
Meine Testversion kommt in "Mica Silver", was in der Praxis fast komplett schwarz wirkt. Die Verarbeitung fühlt sich stabiler an, als man's von der Einsteigerklasse erwarten würde, und auch der Look wirkt durchdacht. Das "OmniBook 3"-Logo auf der Handballenauflage ist bei teureren Modellen oft ein glänzendes Metallteil, hier ist es nur aufgedruckt. Genau an solchen Stellen merkt man, wo gespart wurde.
Das schwarze Frontdesign des OmniBook 3 14-hy/hw wirkt aufgeräumt
Ein dezentes OMNIBOOK 3-Logo auf der Handballenauflage
Von hinten sieht das Ganze schon anders aus. Das HP-Logo auf dem Deckel ist glänzend verspiegelt und blitzt schön auf. Solche Details sind erstaunlich sauber umgesetzt — eine positive Überraschung.
Aus dem Winkel betrachtet blitzt das spiegelnde HP-Logo schön auf ✨
Die matte Oberfläche des Deckels zeigt kaum Fingerabdrücke
Mit 14,8 mm ist es kein Ultra-Slim-Gerät, passt aber trotzdem locker in jede Tasche.
Mit 14,8 mm passt es locker in jede Tasche
Die Gummifüße an der Unterseite sitzen fest, sodass das Notebook beim Tippen nicht verrutscht. Hier sieht man auch eine der Lüftungsöffnungen.
Feste Gummifüße verhindern ein Verrutschen beim Tippen
Auch das Scharnier hinterlässt einen guten Eindruck — du kannst den Deckel mit einer Hand aufklappen. Bei vielen Einsteiger-Notebooks braucht man dafür beide Hände, insofern ein kleiner, aber netter Pluspunkt. Der maximale Öffnungswinkel liegt unter 180 Grad, was im Alltag aber völlig ausreicht.
Ein hochwertiges Scharnier, das sich mit einer Hand öffnen lässt
Eine Griffmulde am Deckel macht das Öffnen einfach
Keine vollen 180 Grad, im Alltag aber völlig ausreichend
Portabilität
Als Nächstes schauen wir uns die Portabilität an.
Laut Datenblatt wiegt das Gerät 1,42 kg, auf meiner Waage waren es aber 1.497 g — also etwas mehr als angegeben 😅. Wenn du es täglich mit dir herumträgst, könnte dieser Unterschied auffallen.
Gemessene 1.497 g, etwas mehr als laut Datenblatt
Auch das mitgelieferte Netzteil bringt mit gemessenen 351,5 g einiges auf die Waage. Die Lösung ist aber simpel: Das Gerät lädt über USB-C, also kannst du auf ein kompaktes USB-C-Ladegerät umsteigen und dir so einiges an Gewicht sparen. Das Original-Netzteil würde ich einfach zu Hause oder im Büro liegen lassen.
Das Original-Netzteil wiegt gemessene 351,5 g, eher schwer
Mit einem kompakten USB-C-Ladegerät wird der Transport deutlich leichter
Nimmst du es einhändig hoch, spürst du die knapp 1,5 kg schon deutlich. Für den täglichen Weg zur Uni oder zur Arbeit im Rucksack ist das aber völlig in Ordnung.
Einhändig gehalten spürt man das Gewicht deutlich
Displayqualität
Weiter geht's mit der Displayqualität.
Verbaut ist ein IPS-Panel mit ordentlicher Farbwiedergabe. Selbst aus dem Blickwinkel verschieben sich die Farben kaum — typisch stabiles IPS eben. Im Vergleich zu aktuellen OLED-Displays wirkt Schwarz aber etwas weniger tief und leicht milchig. Wer intensiv Fotos oder Videos bearbeitet, sollte eher zu einem Modell mit besserem Display greifen.
Kräftige Farben, die auf diesem IPS-Panel richtig gut aussehen
Für ein Einsteigergerät ist die Farbwiedergabe mehr als ausreichend
Kaum Farbverschiebung, selbst aus dem Winkel betrachtet
Das Seitenverhältnis liegt bei 16:10, die Auflösung bei 1920 × 1200. Zusammen mit den schmalen Displayrändern wirkt die Arbeitsfläche auf 14 Zoll erstaunlich großzügig. Stellst du es neben ein 16:9-Panel, merkst du sofort, wie viel seltener du scrollen musst.
Dank 16:10 zeigt dieselbe Seite deutlich mehr Inhalt!
Das Panel ist matt, wodurch Reflexionen von Leuchtstoffröhren kaum auffallen und die Lesbarkeit gut bleibt.
Ein mattes Panel hält Reflexionen von Deckenlicht angenehm gering
Tastatur
Schauen wir uns auch an, wie sich die Tastatur beim Tippen anfühlt.
Das Layout ist ein Standard-Layout ohne Nummernblock, und weil HP es fürs japanische Markt abgestimmt hat, tippt es sich unauffällig und angenehm.
Ein unauffälliges Standard-Tastaturlayout
Beim echten Tippen fällt mir ehrlich gesagt auf, dass sich die Tastenkappen ziemlich nach Plastik anfühlen — für mich ein kleiner Minuspunkt. Weil das Gehäuse aber so stabil ist, verbiegt oder verrutscht nichts beim Tippen, und das Tippgefühl an sich war angenehm. Wenn du nicht ständig verschiedenste Notebooks in der Hand hattest, wird dich die günstige Haptik der Tastenkappen wahrscheinlich kaum stören.
Auch beim Coden ein stabiles Tippgefühl
Ein stabiles Gehäuse sorgt für wenig Flex beim Tippen
Schade ist das Fehlen einer Tastaturbeleuchtung. In dunklen Räumen erkennst du die Beschriftung kaum noch. Die Displayhelligkeit hochzudrehen hilft etwas, kann aber blenden — wer oft im Dunkeln arbeitet, wird das als Einschränkung merken.
Ohne Beleuchtung sind die Tasten im Dunkeln schwer zu erkennen
Hinweis: Diese Fotos zeigen die Japan-Variante, also das japanische Tastaturlayout. In Deutschland bekommst du das deutsche QWERTZ-Layout.
Touchpad
Weiter geht's mit dem Touchpad.
Im Verhältnis zur Tastatur ist es großzügig dimensioniert, und es gleitet gut, sodass sich der Alltag damit angenehm bedienen lässt.
Großzügig dimensioniert mit gutem Gleitverhalten
Auch Gesten werden zuverlässig erkannt, etwa die Fensterübersicht. Für die Einsteigerklasse macht das Touchpad hier richtig was her.
Gesten rufen die Fensterübersicht flüssig auf
Leistung
Kommen wir zur Leistung.
Meine Testkonfiguration läuft mit einem AMD Ryzen 5 230, 16 GB Arbeitsspeicher und einer AMD Radeon 760M. Im PCMark 10 erreicht das Gerät 6593 Punkte — ein wirklich starker Wert für eine Einsteiger-CPU. Excel, Websurfen, Videos schauen — das alles läuft flüssig.
6593 Punkte im PCMark 10 — deutlich über dem Einsteiger-Niveau
| Gesamtpunktzahl | Bewertung | So fühlt es sich in der Praxis an |
|---|---|---|
| ~4.000 | Mindestanforderung | Websurfen und einfache Aufgaben funktionieren, aber Multitasking oder viele Tabs fühlt sich zäh an. |
| 4.000–5.000 | Leichte Nutzung | Alltägliche Aufgaben sind machbar, aber mehrere Apps gleichzeitig bedeuten Wartezeiten. |
| 5.000–6.500 | Komfortabel (Mainstream) | Bewältigt die meisten Aufgaben ohne Stress — gut für Büro, Schule und Videoanrufe. |
| 6.500–8.000 | Hohe Leistung Dieser PC | Viel Spielraum. Leichte Fotobearbeitung und Programmieren fühlen sich flüssig an. |
| 8.000+ | Sehr hohe Leistung | Bewältigt Videobearbeitung und schwere Aufgaben. Langfristig leistungsstark. |
*PCMark 10 spiegelt den allgemeinen Komfort wider. Das tatsächliche Gefühl hängt von CPU, RAM und SSD-Geschwindigkeit ab.
Auch der Cinebench-2026-Multicore-Score von 1843 Punkten liegt auf solidem Standardniveau.
Cinebench 2026 Multicore: 1843 Punkte
| Punktzahl | Bewertung | So fühlt es sich in der Praxis an |
|---|---|---|
| Bis 1.000 | Mindestanforderung | Leichte Aufgaben funktionieren, aber schwerere Verarbeitung oder Multitasking fühlt sich eingeschränkt an. |
| 1.000–2.000 | Standard (energieeffizient) Dieser PC | Bewältigt Alltagsaufgaben, aber schwerere Lasten erzeugen Wartezeiten. |
| 2.000–3.000 | Komfortabel (Mainstream) | Büro, Schule und Videoanrufe funktionieren komfortabel. Für die meisten Nutzer ausreichend. |
| 3.000–4.000 | Hohe Leistung | Komfortabel für Multitasking, leichte/mittlere Bearbeitung und Entwicklungsarbeit. |
| 4.000+ | Sehr hohe Leistung | Bewältigt Videobearbeitung und schwere Aufgaben mit Spielraum. |
*Cinebench 2026 ist der neueste CPU-Mehrkern-Benchmark. Die Werte liegen tendenziell niedriger als bei R23, daher ist ein direkter Vergleich nicht möglich.
Die GPU ist die integrierte AMD Radeon 760M, die im 3DMark Steel Nomad Light auf 1412 Punkte kommt. Leichtere Spiele laufen damit noch okay, bei anspruchsvolleren Titeln ist aber Schluss. Das passt aber zum Preis.
3DMark Steel Nomad Light: 1412 Punkte, für leichtes Gaming realistisch
| Punktzahl | Bewertung | So fühlt es sich in der Praxis an |
|---|---|---|
| Bis 400 | Mindestanforderung | 3D-Leistung ist sehr begrenzt. Für Gaming kaum geeignet. |
| 400–900 | Leichtes 3D | Leichtere Spiele und 3D-Verarbeitung mit geringer Last funktionieren. |
| 900–1.500 | Durchschnittlich (Mainstream) Dieser PC | Standard für integrierte GPUs. Leichte bis mittlere Spiele bei richtigen Einstellungen spielbar. |
| 1.500–2.200 | Hohe Leistung | Stark für eine integrierte GPU. Spiele und 3D-Arbeit fühlen sich komfortabel an. |
| 2.200+ | Sehr hohe Leistung | Top-3D-Leistung für schlanke Laptops. Echte Grafikreserve vorhanden. |
*3DMark Steel Nomad Light richtet sich an schlanke Laptops und integrierte GPUs. Der Score-Bereich unterscheidet sich von Time Spy, daher ist ein direkter Vergleich nicht möglich.
Besonders auffällig ist die Speichergeschwindigkeit. CrystalDiskMark misst 7047 MB/s beim sequenziellen Lesen und 5571 MB/s beim Schreiben — hier steckt eine wirklich schnelle SSD drin. Dank der Gen-4-SSD merkst du beim Lesen und Schreiben von Dateien so gut wie keine Verzögerung.
7047 MB/s Lesegeschwindigkeit ist für diese Preisklasse beeindruckend
| Punktzahl | Bewertung | So fühlt es sich in der Praxis an |
|---|---|---|
| Bis 600 MB/s | Mindestanforderung | Schneller als HDD, aber langsam für moderne SSDs. App-Starts fühlen sich etwas langsam an. |
| 600–1.500 MB/s | Durchschnittlich | Für den Alltag in Ordnung, aber das Laden ist merklich langsamer als bei Top-SSDs. |
| 1.500–3.500 MB/s | Komfortabel (Mainstream) | App-Starts und Dateiladen fühlen sich reibungslos an. Keine nennenswerten Beschwerden. |
| 3.500–5.500 MB/s | Schnell | Lädt große Daten und Apps schnell. Eindeutig Oberklassen-SSD-Geschwindigkeit. |
| 5.500+ MB/s | Sehr schnell Dieser PC | Hochleistungs-NVMe-Bereich. Schwere Datenarbeit ohne Wartezeiten. |
*CrystalDiskMark misst die SSD-Geschwindigkeit. Es betrifft hauptsächlich App-Start und Dateiladezeiten, nicht die Gesamt-PC-Leistung.
Akkulaufzeit
Akku-Bewertung: Überdurchschnittlich
Gemessen kommt der Akku auf rund 60 Wh, was für diese Preisklasse ziemlich großzügig ist. Im Vergleich zu anderen Einsteiger-Notebooks wurde hier nicht an der Akkukapazität gespart, was einen guten Eindruck hinterlässt. Laut Hersteller sind rund 12 Stunden Laufzeit drin, aber bei hoher Displayhelligkeit oder durchgehendem Videostreaming sinkt der Wert entsprechend schneller — für einen kompletten Tag ohne Ladegerät könnte es dann knapp werden. Da das Gerät über USB-C-PD lädt, lohnt sich ein kompaktes USB-C-Ladegerät als Backup.
Akkuzustand geprüft — genug Kapazität vorhanden
Lüftergeräusch & Wärmeentwicklung
Kommen wir zum Lüftergeräusch und der Wärmeentwicklung.
Im Leerlauf habe ich 17,4 dB gemessen — praktisch lautlos. Bei leichten Alltagsaufgaben wirst du den Lüfter kaum wahrnehmen.
17,4 dB im Leerlauf — nahezu lautlos
Selbst unter CPU-Last bleibt es bei rund 35,5 dB, was nie störend wirkte. Die Kühlleistung ist hier wirklich stark.
Auch unter Last bleibt es bei rund 35,5 dB
| Geräuschpegel | Bewertung | Gefühl |
|---|---|---|
| Unter 30 dB | Fast lautlos Leerlauf | Lüftergeräusche kaum wahrnehmbar — so leise wie eine Bibliothek, ideal zum konzentrierten Arbeiten. |
| 30–35 dB | Leise | Leicht hörbar, aber nicht störend. Einfach in einem ruhigen Raum zu arbeiten. |
| 35–40 dB | Wahrnehmbar Last | Man merkt, dass der Lüfter dreht, aber er unterbricht die Arbeit selten. |
| 40–45 dB | Etwas laut | Kann in ruhigen Umgebungen ablenken. Kopfhörer werden nützlich. |
| 45–50 dB | Laut | Merklicher Stress bei längerem Gebrauch. Kühlung ist klar priorisiert. |
| 50 dB+ | Sehr laut | Starke Lüftergeräusche unter Last — Gaming/Hochleistungs-Thermaldesign. |
Die Abluft strömt nach hinten aus, es gibt also keine seitlichen Öffnungen, aus denen dir beim Tippen warme Luft entgegenkommt. Ein kleines Detail, das im Alltag wirklich was bringt.
Abluft nach hinten hält warme Luft von deinen Händen fern
Anschlüsse & Erweiterbarkeit
Schauen wir uns auch die Anschlüsse und Erweiterbarkeit an.
An beiden Seiten findest du zweimal USB-C (Bildausgabe + PD-Laden), zweimal USB-A, HDMI und sogar einen Kopfhöreranschluss — eine wirklich ausgewogene Ausstattung. Kopfhöreranschlüsse fallen bei vielen Modellen inzwischen weg, insofern ein netter Pluspunkt.
Eine gut bestückte Seite mit USB-C, USB-A und HDMI
Kein Adapter nötig — alles lässt sich direkt anschließen
Über HDMI an meinen 4K-Monitor angeschlossen, lief das Bild sauber mit 60 Hz. Zu Hause oder im Büro lässt sich mit einem externen Monitor die Produktivität nochmal deutlich steigern 😉.
Der 4K-Monitor über HDMI wird sauber angezeigt
Ich habe außerdem zwei weitere 4K-Monitore über USB-C angeschlossen, und zusammen mit dem eingebauten Display waren so drei Bildschirme gleichzeitig möglich. Für ein Einsteigergerät eine beeindruckende Erweiterbarkeit.
Zwei weitere 4K-Monitore ergeben zusammen drei Bildschirme
Webcam
Schauen wir uns die Praxistauglichkeit der Webcam an.
Mit rund 2,07 Megapixeln hatte ich als Einsteigergerät nicht viel erwartet, aber der Sensor liefert überraschend helle Bilder. Für Videocalls und Meetings reicht die Qualität locker aus.
Die ~2,07-Megapixel-Kamera liefert überraschend helle Bilder
Erwähnenswert ist die eingebaute Privacy-Shutter. Das findet man bei Einsteigergeräten selten, und es gibt ein gutes Gefühl, die Linse während eines Calls einfach mit einem Handgriff abzudecken.
Eine Privacy-Shutter ist bei einem Einsteigergerät eine schöne Überraschung
Klangqualität
Werfen wir auch einen Blick auf die Klangqualität.
Kräftige Bässe sind hier nicht die Stärke, dafür kommen Mitten klar durch. Eine Sound-Abstimmung von einem Audio-Hersteller gibt es nicht, insofern ist der Klang eher zweckmäßig. Subjektiv würde ich 7 von 10 Punkten vergeben — für einen Film reicht's locker, wer aber Wumms erwartet, wird enttäuscht.
Für Videos völlig ausreichende Klangqualität
Die Lautsprecher sitzen weiter vorne an der Unterseite, wodurch der Sound nach vorne abgestrahlt wird und gut zu verstehen ist.
Lautsprecher weiter vorne sorgen für gute Verständlichkeit
Sicherheit
Schauen wir uns auch die Sicherheitsfunktionen an.
Gesichtserkennung in dieser Preisklasse ist ein echtes Plus fürs Preis-Leistungs-Verhältnis. Keine PIN-Eingabe nötig — Deckel auf, und du kannst direkt loslegen. Einen Fingerabdrucksensor gibt es nicht, aber die Gesichtserkennung allein war schon praxistauglich genug.
Entsperren per Gesichtserkennung geht fast augenblicklich
Preis
Kommen wir noch zum Preis.
Das größte Plus dieses Modells ist ganz klar der Preis. HP macht häufig Aktionen, und wer gezielt zuschlägt, bekommt es teils für 999,00 €. Bei IPS-Display, Gesichtserkennung und USB-C-Laden ist 999,00 € ein wirklich starker Preis. Wenn du dir dieses Modell zulegst, würde ich aber zur getesteten Konfiguration mit AMD Ryzen 5 230 und 16 GB RAM raten.
Fazit
Nach der ganzen Zeit mit dem Gerät muss ich ehrlich sagen: Für den Preis bekommst du hier richtig viel geboten. Die fehlende Tastaturbeleuchtung und das etwas höhere gemessene Gewicht fallen zwar auf, werden aber locker aufgewogen durch das stabile Gehäuse, die extrem schnelle SSD und den leisen Betrieb selbst unter Last. Mein Fazit: eine klare Empfehlung, wenn du dein erstes Notebook suchst und aufs Preis-Leistungs-Verhältnis achtest, oder wenn du ein leichter Alltagsnutzer bist.
So viel Notebook für den Preis — vielleicht der neue Geheimtipp der Einsteigerklasse
Wo kaufen
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