ZippyScore
ZippyScore is a proprietary rating based on 6 criteria: performance, portability, display, battery, value, and connectivity.
Bewertungskriterien ansehen
- Leistung: CPU-/GPU-Leistung
- Portabilität: Bildschirmgröße & Gewicht
- Display: Paneltyp, Seitenverhältnis & Bildwiederholrate
- Akku: Angegebene Akkulaufzeit
- Preis/Leistung: Verhältnis von Ausstattung und Preis
- Konnektivität: Anschlussarten & -anzahl
Vorteile & Nachteile
Vorteile
- Hochwertige Verarbeitung in Midnight Blue kombiniert mit einer für ein 2-in-1 ungewöhnlich schlanken Bauweise
- Mit 32 GB RAM und Core Ultra 7 356H laufen auch Aufgaben wie Videoschnitt angenehm flüssig
- Das OLED-Display sorgt für kräftige, lebendige Farben
- Die SSD liest mit über 10.000 MB/s im Blitztempo, Dateioperationen bleiben stressfrei
- Reichlich Anschlüsse inklusive Thunderbolt 4 sorgen für hohe Anschlussvielfalt
Nachteile
- Mit gemessenen 1,444 kg ist es für ein 2-in-1 zwar leicht, einhändig spürst du das Gewicht aber trotzdem – am besten trägst du es mit beiden Händen
- Das glänzende Display kann bei bestimmten Lichtverhältnissen stören, lässt sich aber durch einen angepassten Blickwinkel abmildern
- Die Leertaste sitzt etwas weiter links als gewohnt, daran gewöhnst du dich aber schnell
Technische Daten
| Betriebssystem | Windows 11 Home |
|---|---|
| Prozessor | Intel Core Ultra 5 325 (PassMark: 21,039) |
| Arbeitsspeicher | 16GB |
| Speicher | 512GB |
| Display | 14" OLED (Touchscreen) 1920x1200 (16:10) |
| Gewicht | 1.39 kg |
| Anschlüsse | USB-A × 2 (10Gbps), USB-C × 2 (Thunderbolt 4/40Gbps/PD/Videoausgang), HDMI × 1 (ver.2.1), Kopfhöreranschluss × 1 |
| Grafik | Intel Graphics (G3D Mark: 3,183) |
| Biometrie | Gesichtserkennung |
| Akku | Bis zu 32 Std. (Kapazität: 59 Wh) |
| Webcam | 5.0 MP |
| Abmessungen | Ca. 313 × 218.5 × 14.4 mm (B × T × H) |
| WLAN | Wi-Fi 7 |
| Bluetooth | Bluetooth 6.0 |
| Farbe | Meteor Silber |
Die Konfigurationen können je nach Händler, Region und Verfügbarkeit abweichen.
Praxistest
Schauen wir uns jetzt das OmniBook X Flip 14-kb im Detail an. Für diesen Test kam folgende Konfiguration zum Einsatz:
| Kategorie | Konfiguration des Testgeräts |
|---|---|
| CPU | Intel Core Ultra 7 356H |
| RAM | 32 GB |
| Speicher | 1000 GB SSD |
| Display | 14 Zoll OLED (2880 x 1800, 120 Hz) |
| Grafik | Intel Graphics |
| Farbe | Midnight Blue |
*Die Konfiguration kann je nach Verkaufszeitraum und Händler variieren.
Design
Fangen wir mit dem Design an.
Das Testgerät kam in Midnight Blue – eine Farbe, die man bei Notebooks selten sieht, wo meist Silber- oder Schwarztöne dominieren. Dieses edle, dezente Blau hebt sich klar von der Masse ab und ist definitiv ein Hingucker.
Das Frontdesign strahlt eine ruhige Eleganz in Midnight Blue aus!
Neben der Tastatur blitzt das Logo im Midnight Blue schön hervor
Auch der Deckel ist komplett in Midnight Blue gehalten, das HP-Logo setzt dabei einen dezenten Akzent. Die Haptik ist angenehm griffig, und weil man diesen Farbton kaum irgendwo anders findet, denkst du dir ehrlich: "Boah, das sieht richtig gut aus." Ein kleiner Wermutstropfen: Fingerabdrücke bleiben etwas leichter haften, was wohl auch an der Midnight-Blue-Farbe liegt.
Das HP-Logo blitzt schön auf dem Midnight-Blue-Deckel
Schlicht, aber elegant: das Deckel-Design
Mit 14,4 mm Dicke ist es zwar nicht super schlank, aber das Beeindruckende daran: Für ein 2-in-1 ist das richtig dünn. Wegen der drehbaren Scharnierkonstruktion brauchen 2-in-1-Geräte normalerweise mehr Bauteile und werden dadurch dicker – dass HP das so kompakt hinbekommen hat, verdient echt Respekt.
14,4 mm bei einem 2-in-1 – unauffällig, aber wirklich beeindruckend!
An der Unterseite sorgt ein einzelner Lüfter für Luftzirkulation, und die Gummifüße sind großzügig über die gesamte Fläche verteilt, wodurch das Gerät gut rutschfest steht.
Die Gummifüße sind über die ganze Unterseite verteilt – kaum Rutschgefahr
Mit einer Hand zu öffnen ist anfangs etwas straff, aber dank der Griffmulde findet dein Finger schnell Halt, sodass sich der Deckel trotzdem einhändig aufklappen lässt – die Scharnierqualität stimmt.
Die Scharniere lassen sich auch einhändig locker öffnen
Als 2-in-1 lässt sich der Bildschirm komplett bis zu 180 Grad flach aufklappen. Genau diese Flexibilität zwischen Notebook- und Tablet-Modus macht hier den Unterschied.
Dank 180-Grad-Öffnung hast du jede Menge Nutzungsmöglichkeiten
2-in-1-Alltagstauglichkeit
Kommen wir zur Alltagstauglichkeit als 2-in-1.
Das OmniBook X Flip 14-kb ist, wie der Name schon sagt, ein Convertible – vom Notebook zum Tablet und zurück, ganz nach Bedarf. Das ist auch das größte Plus dieses Geräts.
Im Tablet-Modus kannst du auch im Liegen entspannt Webseiten lesen
Das Display ist OLED mit hoher Auflösung, und dank 120 Hz Bildwiederholrate läuft alles butterweich – selbst simples Webseiten-Scrollen im Tablet-Modus macht so richtig Spaß.
Auch Stifteingabe wird unterstützt, und dank der hohen 120-Hz-Bildwiederholrate fühlt sich der Stift richtig natürlich an. Die Linie folgt praktisch verzögerungsfrei – das hat mich schon beeindruckt.
Dank hoher Bildwiederholrate folgt der Stift butterweich und natürlich
Persönlich empfehle ich den Display-Modus. Kombiniert mit einer externen Bluetooth-Tastatur und -Maus wird daraus quasi ein Mini-Desktop – perfekt für alle, die lieber mit externer Tastatur statt dem eingebauten Keyboard arbeiten.
Mit externer Tastatur und Maus wird daraus ein Mini-Desktop
Auch der Zeltmodus ist überraschend praktisch und eignet sich perfekt zum Filmeschauen. Dass ein einziges Gerät vom Alltag bis zum Kinoabend alles abdeckt, ist genau der Charme eines Convertibles.
Im Zeltmodus fühlt sich dieses eine Gerät fast wie ein kleines Kino an
Mobilität unterwegs
Weiter geht's mit der Mobilität.
Gemessen habe ich 1.444 g – etwas mehr als die Katalogangabe von 1,39 kg. Für den Transport ist das völlig unproblematisch, aber einhändig spürst du das Gewicht schon deutlich.
1.444 g gemessen – etwas mehr als die Katalogangabe
Für ein 2-in-1 ist das aber trotzdem eine gute Leistung. Wegen der drehbaren Scharniere brauchen solche Geräte meist mehr Bauteile und landen oft bei fast 1,5 kg – dass HP hier im 1,4-kg-Bereich bleibt, ist also durchaus positiv zu werten.
Mit beiden Händen easy, einhändig spürst du das Gewicht schon
Richtig klasse ist das Netzteil: gerade mal 156 g gemessen. Wenn schon das mitgelieferte Original-Netzteil so leicht ist, brauchst du dir kein zusätzliches Mini-USB-C-Ladegerät von Anker & Co. zu kaufen. Und obwohl es 65 W liefert, lässt sich der Steckerkontakt einklappen – ein weiteres Plus fürs Reisegepäck.
156 g bei 65 W Leistung – wirklich beeindruckend leicht
Der einklappbare Stecker spart Platz in der Tasche
Display-Qualität
Kommen wir zum Display.
Das OLED-Panel liefert eine Farbqualität, die einfach nur beeindruckt. Während die meisten Notebooks auf IPS setzen, hat sich HP hier für OLED entschieden – Schwarz wirkt satt und knackig, und Farben, etwa bei Obst, sehen richtig frisch und lebendig aus.
Diese Farbbrillanz nur dank OLED – fast schon unfair gut!
Auch Obstfarben wirken schön frisch und natürlich
Die Blickwinkel sind ebenfalls großzügig – aus verschiedenen Winkeln bleiben die Farben nahezu identisch. Du musst dich also nicht extra reinlehnen, was der Ablesbarkeit zugutekommt.
Auch von der Seite bleiben die Farben stabil – große Blickwinkel
Auch ein Touchscreen ist dabei – du kannst das Gerät intuitiv per Tippen bedienen, was besonders für Einsteiger angenehm ist.
Intuitive Bedienung per Fingertipp
Außerdem hat dieses Modell ein Seitenverhältnis von 16:10, wodurch du in der Höhe etwas mehr Platz hast. Im Vergleich zu 16:9-Notebooks ist der sichtbare Bereich spürbar größer – bei derselben Seite musst du deutlich seltener scrollen.
Bei 16:10 sieht man den zusätzlichen Platz sofort
Das Display ist mit Corning Gorilla Glass 3 geschützt und entsprechend kratzfest. Weil es glänzend ausgeführt ist, fallen die Farben zwar besonders kräftig aus, dafür sind Spiegelungen aber deutlicher sichtbar. Bei Neonlicht oder ähnlichen Lichtquellen spiegelt es ziemlich stark – das lässt sich bei einem Glossy-Display eben nicht vermeiden.
Wegen des glänzenden Displays stören Spiegelungen von Neonlicht etwas
Tippgefühl der Tastatur
Kommen wir zur Tastatur.
HP ist ja ein globaler Hersteller, weshalb man bei den Layouts manchmal Kompromisse erwartet – aber bei diesem Modell sitzt jede Taste sauber im japanischen Layout, was es für japanische Nutzer sehr angenehm macht. Einzig die etwas nach links versetzte Leertaste ist mir aufgefallen.
Sauber umgesetztes japanisches Tastaturlayout
Das Tippgefühl ist richtig gut. Weil das Gehäuse stabil verarbeitet ist, tippst du flott und knackig drauflos. Und weil das Display so scharf ist, ermüden die Augen kaum, sodass sich auch lange Schreibsessions gut machen lassen.
Das stabile Gehäuse sorgt für ein knackiges Tippgefühl
Eine Hintergrundbeleuchtung ist ebenfalls an Bord, und die leuchtet ordentlich hell, sodass du auch im Dunkeln problemlos arbeiten kannst.
Auch im Dunkeln gut sichtbar dank Hintergrundbeleuchtung
Hinweis: Diese Fotos zeigen die Japan-Variante, also das japanische Tastaturlayout. In Deutschland bekommst du das deutsche QWERTZ-Layout.
Touchpad im Alltag
Weiter geht's mit dem Touchpad. Es ist im Verhältnis zur Tastatur recht großzügig dimensioniert und lässt sich gut bedienen. Auch 3-Finger-Gesten reagieren zackig, sodass du auch ohne Maus komfortabel arbeiten kannst.
Großzügige Fläche, die Finger gleiten sauber darüber
Mit einer 3-Finger-Geste rufst du fix die Fensterübersicht auf
Selbst in engen Situationen, etwa im Shinkansen oder in der Bahn, wo eine Maus keinen Platz hat, kannst du das Notebook einfach auf den Schoß legen und übers Touchpad weiterarbeiten – echt praktisch.
Leistung
Schauen wir uns die Leistung von CPU und Co. an.
Der PCMark-10-Score liegt bei 7830. Da PCMark 10 die Alltagstauglichkeit misst, kannst du bei so einem hohen Wert davon ausgehen, dass fast alle Aufgaben ruckelfrei laufen.
7830 Punkte in PCMark 10 – ein ziemlich starker Wert
| Gesamtpunktzahl | Bewertung | So fühlt es sich in der Praxis an |
|---|---|---|
| ~4.000 | Mindestanforderung | Websurfen und einfache Aufgaben funktionieren, aber Multitasking oder viele Tabs fühlt sich zäh an. |
| 4.000–5.000 | Leichte Nutzung | Alltägliche Aufgaben sind machbar, aber mehrere Apps gleichzeitig bedeuten Wartezeiten. |
| 5.000–6.500 | Komfortabel (Mainstream) | Bewältigt die meisten Aufgaben ohne Stress — gut für Büro, Schule und Videoanrufe. |
| 6.500–8.000 | Hohe Leistung Dieser PC | Viel Spielraum. Leichte Fotobearbeitung und Programmieren fühlen sich flüssig an. |
| 8.000+ | Sehr hohe Leistung | Bewältigt Videobearbeitung und schwere Aufgaben. Langfristig leistungsstark. |
*PCMark 10 spiegelt den allgemeinen Komfort wider. Das tatsächliche Gefühl hängt von CPU, RAM und SSD-Geschwindigkeit ab.
Auch der Cinebench-Multi-Core-Score von 2460 Punkten ist ordentlich hoch – einfache Videoschnitt-Aufgaben sind kein Problem, und auch etwas anspruchsvollere Workloads meistert das Gerät souverän. Der verbaute Core Ultra 7 356H gehört zur aktuellen Intel-Generation, was sich hier in solider Leistung widerspiegelt.
2460 Punkte im Cinebench-Multi-Core-Test – stark
| Punktzahl | Bewertung | So fühlt es sich in der Praxis an |
|---|---|---|
| Bis 1.000 | Mindestanforderung | Leichte Aufgaben funktionieren, aber schwerere Verarbeitung oder Multitasking fühlt sich eingeschränkt an. |
| 1.000–2.000 | Standard (energieeffizient) | Bewältigt Alltagsaufgaben, aber schwerere Lasten erzeugen Wartezeiten. |
| 2.000–3.000 | Komfortabel (Mainstream) Dieser PC | Büro, Schule und Videoanrufe funktionieren komfortabel. Für die meisten Nutzer ausreichend. |
| 3.000–4.000 | Hohe Leistung | Komfortabel für Multitasking, leichte/mittlere Bearbeitung und Entwicklungsarbeit. |
| 4.000+ | Sehr hohe Leistung | Bewältigt Videobearbeitung und schwere Aufgaben mit Spielraum. |
*Cinebench 2026 ist der neueste CPU-Mehrkern-Benchmark. Die Werte liegen tendenziell niedriger als bei R23, daher ist ein direkter Vergleich nicht möglich.
Bei der GPU zeigt 3DMark Steel Nomad Light einen Score von 2493. Leichtere Spiele sind damit locker drin, aber auch mittelschwere PC-Games oder das Exportieren von Videoprojekten profitieren von dieser GPU-Leistung.
2493 Punkte in 3DMark Steel Nomad Light – solide GPU-Leistung
| Punktzahl | Bewertung | So fühlt es sich in der Praxis an |
|---|---|---|
| Bis 400 | Mindestanforderung | 3D-Leistung ist sehr begrenzt. Für Gaming kaum geeignet. |
| 400–900 | Leichtes 3D | Leichtere Spiele und 3D-Verarbeitung mit geringer Last funktionieren. |
| 900–1.500 | Durchschnittlich (Mainstream) | Standard für integrierte GPUs. Leichte bis mittlere Spiele bei richtigen Einstellungen spielbar. |
| 1.500–2.200 | Hohe Leistung | Stark für eine integrierte GPU. Spiele und 3D-Arbeit fühlen sich komfortabel an. |
| 2.200+ | Sehr hohe Leistung Dieser PC | Top-3D-Leistung für schlanke Laptops. Echte Grafikreserve vorhanden. |
*3DMark Steel Nomad Light richtet sich an schlanke Laptops und integrierte GPUs. Der Score-Bereich unterscheidet sich von Time Spy, daher ist ein direkter Vergleich nicht möglich.
Richtig überrascht hat mich die Speichergeschwindigkeit. Mit 10.338 MB/s beim Lesen ist die SSD wahnsinnig schnell – selbst große Dateien werden ohne Ruckeln geschrieben und gelesen. Während aktuelle SSDs schon bei 6000 MB/s als schnell gelten, spielt dieses Gerät in einer ganz anderen Liga.
10.338 MB/s beim Lesen – diese SSD ist eine andere Liga
| Punktzahl | Bewertung | So fühlt es sich in der Praxis an |
|---|---|---|
| Bis 600 MB/s | Mindestanforderung | Schneller als HDD, aber langsam für moderne SSDs. App-Starts fühlen sich etwas langsam an. |
| 600–1.500 MB/s | Durchschnittlich | Für den Alltag in Ordnung, aber das Laden ist merklich langsamer als bei Top-SSDs. |
| 1.500–3.500 MB/s | Komfortabel (Mainstream) | App-Starts und Dateiladen fühlen sich reibungslos an. Keine nennenswerten Beschwerden. |
| 3.500–5.500 MB/s | Schnell | Lädt große Daten und Apps schnell. Eindeutig Oberklassen-SSD-Geschwindigkeit. |
| 5.500+ MB/s | Sehr schnell Dieser PC | Hochleistungs-NVMe-Bereich. Schwere Datenarbeit ohne Wartezeiten. |
*CrystalDiskMark misst die SSD-Geschwindigkeit. Es betrifft hauptsächlich App-Start und Dateiladezeiten, nicht die Gesamt-PC-Leistung.
Akkulaufzeit
Akku-Bewertung: überdurchschnittlich lang
Werfen wir auch einen Blick auf die Akkulaufzeit. Mit einer Nennkapazität von rund 70,8 Wh ist der Akku recht groß dimensioniert – das dürfte auch der Grund für das Gewicht im Bereich von 1,4 kg sein. Der Hersteller gibt 32 Stunden an, aber bei der Kombination aus OLED und 120 Hz ist der Verbrauch entsprechend höher, sodass du diesen Wert in der Praxis kaum erreichen wirst. Für den Alltag reicht die Laufzeit trotzdem locker.
Rund 70,8 Wh Nennkapazität – ein großzügig bemessener Akku
Geladen wird per USB-C, und da das mitgelieferte Netzteil so leicht ist, macht sich das OmniBook X Flip 14-kb auch unterwegs als mobiler Begleiter richtig gut.
Lüftergeräusch und Wärmeentwicklung
Kommen wir zum Lüftergeräusch und der Wärmeentwicklung, was ja oft ein Knackpunkt ist.
Im Leerlauf ist praktisch nichts zu hören – das Gerät läuft fast geräuschlos. Gemessen habe ich rund 16 dB, also nahe am Umgebungsgeräuschpegel.
Rund 16 dB im Leerlauf – nahezu lautlos
Schauen wir uns auch die Volllast an. Bei nahezu 100 % CPU-Auslastung blieb der Lüfter unter 40 dB – für dieses Niveau ist das ziemlich leise. Sobald die Last sinkt, wird es sofort wieder ruhiger, was auf eine gut abgestimmte Lüftersteuerung schließen lässt.
Unter Volllast bleibt es mit unter 40 dB angenehm leise
| Geräuschpegel | Bewertung | Gefühl |
|---|---|---|
| Unter 30 dB | Fast lautlos Leerlauf | Lüftergeräusche kaum wahrnehmbar — so leise wie eine Bibliothek, ideal zum konzentrierten Arbeiten. |
| 30–35 dB | Leise | Leicht hörbar, aber nicht störend. Einfach in einem ruhigen Raum zu arbeiten. |
| 35–40 dB | Wahrnehmbar Last | Man merkt, dass der Lüfter dreht, aber er unterbricht die Arbeit selten. |
| 40–45 dB | Etwas laut | Kann in ruhigen Umgebungen ablenken. Kopfhörer werden nützlich. |
| 45–50 dB | Laut | Merklicher Stress bei längerem Gebrauch. Kühlung ist klar priorisiert. |
| 50 dB+ | Sehr laut | Starke Lüftergeräusche unter Last — Gaming/Hochleistungs-Thermaldesign. |
Die Abluftöffnung sitzt an der Rückseite, sodass dir keine warme Luft ins Gesicht oder auf die Hände bläst. Auch die rechte Seite, wo du meistens die Maus bedienst, bleibt kühl – so kannst du entspannt weiterarbeiten.
Abluft strömt nach hinten ab – ein unauffälliger, aber angenehmer Pluspunkt
Anschlussvielfalt
Schauen wir uns die Anschlüsse an.
Mit Thunderbolt-4-fähigem USB-C ist die Anschlussausstattung wirklich üppig: Links findest du USB-A, HDMI, den Thunderbolt-4-USB-C-Port sowie einen Kopfhöreranschluss, rechts kommen nochmal USB-A und ein weiterer Kopfhöreranschluss dazu. Für diese Geräteklasse ist das eine wirklich gute Ausstattung.
Links reihen sich USB-A, HDMI und Thunderbolt-4-USB-C aneinander
Auch rechts sitzt USB-A – die Anschlussvielfalt stimmt
Über HDMI ließ sich ohne Probleme ein externer 4K-Monitor anschließen. Wenn du deine Produktivität steigern willst, ist ein externer Monitor meiner Meinung nach ohnehin die beste Lösung.
Per HDMI läuft der 4K-Monitor einwandfrei
Über USB-C lassen sich sogar zwei weitere Displays gleichzeitig ansteuern. Ich habe testweise einen 27-Zoll-4K-Monitor und ein mobiles Display angeschlossen und zusammen mit dem eingebauten Bildschirm satte vier Displays parallel betrieben. Der aktuelle Core Ultra 7 356H lässt sich davon kaum aus der Ruhe bringen.
Inklusive Notebook-Display liefen vier Bildschirme problemlos parallel!
Da USB-C-Ports auf beiden Seiten sitzen, ist die Flexibilität hoch – auch wenn ich mir persönlich beide USB-C-Ports lieber links gewünscht hätte. Sollte es trotzdem mal eng werden, reicht ein leichter USB-C-Hub, um die Anschlüsse locker zu erweitern.
Mit einem USB-C-Hub in der Tasche erweiterst du die Anschlüsse im Handumdrehen
Webcam im Praxistest
Schauen wir uns auch die Webcam an.
Die eingebaute Kamera löst mit 5 Megapixeln recht hoch auf, und in der Standard-Kamera-App wirkten meine Testaufnahmen hell und scharf. Der verbaute Sensor macht einen guten Eindruck und sorgt auch bei Videocalls für ein sauberes Bild.
5 Megapixel liefern helle, scharfe Aufnahmen
Zusätzlich gibt es einen physischen Privacy-Shutter. Weil das Bild rein mechanisch abgedeckt wird und nicht per Software, kannst du im Zweifel einfach schnell mit dem Finger draufschieben – ein beruhigendes Gefühl.
Der physische Shutter lässt sich im Bedarfsfall sofort schließen
Lautsprecherqualität
Kommen wir zum Klang der Lautsprecher.
Verbaut sind Lautsprecher der Marke Poly Studio, die ordentlich Bass liefern und dabei trotzdem klar klingen. Besonders gut gefällt mir die seitliche Klangbühne – weil die Lautsprecher unten an beiden Seiten sitzen, entsteht ein spürbarer Surround-Effekt.
Der Klang reicht locker fürs Filmeschauen – alles aus einem Gerät
Die Positionierung an beiden Seiten sorgt für den Surround-Effekt
Sicherheitsfunktionen
Als Sicherheitsfunktion gibt es Gesichtserkennung. Einen Fingerabdrucksensor sucht man vergeblich, aber die Gesichtserkennung per Windows Hello ist blitzschnell – kaum ist der Deckel offen, kannst du sofort weiterarbeiten. Richtig praktisch.
Deckel auf, entsperrt – geht wirklich blitzschnell
Preis
Schauen wir uns auch den Preis an.
Bei dieser Leistung und der Alltagstauglichkeit als 2-in-1 mit OLED-120-Hz-Display ist ein Preis von 1.399,00 € wirklich stark. Wählst du allerdings die 32-GB-RAM-Variante, springt der Preis deutlich nach oben. Früher fiel der Aufpreis für mehr RAM bei HP eher moderat aus, aber offenbar kommt auch HP an den aktuell steigenden Chippreisen nicht vorbei. Trotzdem: Mit 16 GB kommst du für die meisten Aufgaben locker klar. Wenn du 2-in-1-Funktionalität, OLED und die gute Anschlussausstattung mit einrechnest, stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis insgesamt.
Fazit
Die Verarbeitung in Midnight Blue, die Farbqualität des OLED-Displays, der wahnsinnig schnelle Speicher und die vielseitige Nutzung als 2-in-1 – unterm Strich überwiegen bei diesem Gerät ganz klar die positiven Punkte. Gewicht und Spiegelungen sind zwar kleine Kritikpunkte, aber das Gesamtpaket überzeugt trotzdem. Für alle, die kreativ arbeiten – Programmieren, Fotobearbeitung und Co. – oder ihr 2-in-1 wirklich voll ausnutzen wollen, ist das OmniBook X Flip 14-kb meiner Meinung nach genau das richtige Gerät.
Vom Notebook bis zum Tablet – dieses eine Gerät kann alles!
Wo kaufen
* Preise können variieren. Aktuelle Preise und Verfügbarkeit bitte im jeweiligen Shop prüfen.