ZippyScore
ZippyScore is a proprietary rating based on 6 criteria: performance, portability, display, battery, value, and connectivity.
Bewertungskriterien ansehen
- Leistung: CPU-/GPU-Leistung
- Portabilität: Bildschirmgröße & Gewicht
- Display: Paneltyp, Seitenverhältnis & Bildwiederholrate
- Akku: Angegebene Akkulaufzeit
- Preis/Leistung: Verhältnis von Ausstattung und Preis
- Konnektivität: Anschlussarten & -anzahl
Vorteile & Nachteile
Vorteile
- Mit gemessenen 1091 g und knapp über einem Kilogramm liegt es dir im Alltag kaum als Last auf der Schulter.
- Der rote TrackPoint macht platzsparendes Arbeiten ganz ohne Maus möglich.
- Dank Thunderbolt-4-USB-C und reichlich Anschlüssen brauchst du selten einen Adapter.
- Gesichts- und Fingerabdruckerkennung sorgen dafür, dass das Einloggen immer nur Sekunden dauert.
- Das hochkant-orientierte 16:10-Display bietet mehr Arbeitsfläche und bessere Übersicht.
Nachteile
- Kein drucksensitives Touchpad, nur mechanische Klickmechanik → die Bedienung selbst ist trotzdem angenehm und man gewöhnt sich schnell daran
- Als Flaggschiff entsprechend teuer → wer Wert auf Leichtigkeit und Anschlussvielfalt legt, bekommt dafür eine lohnende Investition
Technische Daten
| Betriebssystem | Windows 11 Pro |
|---|---|
| Prozessor | Intel Core Ultra 5 325 (PassMark: 21,039) Intel Core Ultra 7 355 (PassMark: 20,954) Intel Core Ultra 7 356H (PassMark: 33,574) |
| Arbeitsspeicher | 32GB |
| Speicher | 256GB / 512GB / 1TB |
| Display | 14" IPS (60Hz) 1920x1200 (16:10) 14" OLED (Entspiegelt, 120Hz) 2880x1800 (16:10) |
| Gewicht | 0.98 kg |
| Anschlüsse | USB-C × 3 (Thunderbolt 4/40Gbps/PD/Videoausgang), USB-A × 1 (5Gbps), HDMI × 1, Kopfhöreranschluss × 1 |
| Grafik | Intel Graphics (G3D Mark: 3,183) |
| Biometrie | Fingerabdruck, Gesichtserkennung |
| Akku | Bis zu 38 Std. (Kapazität: 58 Wh) |
| Abmessungen | Ca. 312.5 × 215.8 × 14.3 mm (B × T × H) |
| WLAN | Wi-Fi 7 |
| Bluetooth | Bluetooth 6.0 |
| Farbe | Black |
Die Konfigurationen können je nach Händler, Region und Verfügbarkeit abweichen.
Praxistest
Kommen wir zum eigentlichen Hands-on des ThinkPad X1 Carbon Gen 14 Aura Edition. Für diesen Test kam folgende Konfiguration zum Einsatz:
| Kategorie | Testkonfiguration |
|---|---|
| CPU | Intel Core Ultra 5 325 |
| RAM | 32GB |
| Speicher | 512GB SSD |
| Display | 14 Zoll IPS (1920x1200, 60Hz) |
* Je nach Verkaufszeitraum und Händler kann die Konfiguration abweichen.
Design
Fangen wir beim Design an. Das ThinkPad X1 Carbon Gen 14 Aura Edition bleibt der Serientradition treu und kommt komplett in Schwarz daher – und ehrlich gesagt hat mich die Verarbeitungsqualität überrascht. Jede einzelne Komponente besteht aus hochwertigem Material, und als Top-Modell der ThinkPad-Reihe merkt man einfach in jedem Detail: Hier wurde nicht gespart.
Schwarz glänzendes Design von vorne
Das klassische ThinkPad-X1-Logo in der Ecke des Deckels. Mit diesem Logo fühlt man sich gleich ein bisschen wichtiger.
Auch geschlossen wirkt der gesamte Deckel hochwertig
Dank des Carbon-Materials ist es leichter, als es aussieht, und fühlt sich auch richtig gut an. Genau diese Kombination aus geringem Gewicht und hoher Materialqualität spiegelt sich dann auch im Preis wider.
Das Logo kommt auf dem schwarzen Deckel gut zur Geltung
Mit 14,3 mm Dicke wirkt es auch in der Hand angenehm schlank.
14,3 mm Dünnheit direkt in der Hand gespürt
Das neue Space-Frame-Gehäuse kommt mit einer um 20 % kleineren Platine, wodurch laut Hersteller auch das Systemrauschen sinkt. Schaust du dir die Unterseite an, siehst du zwei Lüfter – dadurch dürfte sich die Kühlleistung deutlich verbessert haben.
Unterseite mit um 70 % vergrößerten Lüftern und sichtbarem Airflow
Schauen wir uns noch das Öffnen und Schließen des Deckels an. Das geht erstaunlich leicht – mit einer Hand lässt sich der Deckel mühelos aufklappen. Bei so einem leichten Gehäuse hebt sich sonst oft das ganze Gerät mit an, aber dieses hochwertige Scharnier schafft den Spagat zwischen Leichtigkeit und Einhand-Bedienung – das kriegen nicht viele andere Notebooks so gut hin.
Hochwertiges Scharnier lässt sich mit einer Hand mühelos öffnen
Selbst bei 180 Grad Öffnungswinkel bleibt alles stabil, kein Wackeln
Tragbarkeit
Kommen wir zur Tragbarkeit. Beim Nachwiegen kam ich auf 1091 g Gewicht. Das ist etwas mehr als in den Spezifikationen angegeben, was aber an der Konfiguration meines Testgeräts liegen könnte. Trotzdem ist es praktisch ein Ein-Kilo-Gerät, und auch mit einer Hand fühlt es sich einfach leicht an.
Leichtes Gehäuse mit gemessenen 1091 g. Auf dem Papier knapp über der 1-kg-Marke, gefühlt aber angenehm leicht.
Mit einer Hand merkst du das Kilogramm kaum. Auch wenn du schnell von einem Meetingraum in den nächsten wechselst, ist das richtig angenehm.
Auch mit einer Hand locker zu tragen! Im Alltag ein unterschätzter Vorteil.
Auch das mitgelieferte 65-W-USB-C-Netzteil habe ich gewogen: 245 g. Das ist jetzt kein absoluter Leichtgewichts-Rekord unter Netzteilen, aber immer noch eher auf der leichten Seite.
Original-Netzteil bringt gemessene 245 g auf die Waage – ordentlich leicht
Es ist schon ziemlich kompakt, sodass du dir eigentlich kein zusätzliches Drittanbieter-Netzteil kaufen musst. Willst du aber noch etwas Gewicht sparen, ist der Umstieg auf ein kleines USB-C-Ladegerät durchaus eine Option.
Mit einem kompakten USB-C-Ladegerät wird das Gepäck noch leichter. Ich persönlich würde umsteigen.
Am praktischsten finde ich es, das Original-Netzteil zu Hause oder im Büro liegen zu lassen und unterwegs auf ein kompaktes Ladegerät zu setzen.
Display-Qualität
Kommen wir zum Display. Mein Testgerät hat kein OLED, sondern ein IPS-Panel, aber die Farbdarstellung ist tadellos. Hier steckt offenbar ein richtig gutes IPS-Panel drin, das qualitativ fast an OLED herankommt.
Kräftige Farben bei einem Rosenfoto. Dass ein IPS-Panel so eine Farbdarstellung hinbekommt, hat mich überrascht.
Auch Obstfarben werden realistisch wiedergegeben
Die Blickwinkel sind, wie man es von IPS gewohnt ist, breit – die Farben verändern sich auch aus anderen Winkeln kaum.
Weiter Blickwinkel: Auch schräg von der Seite bleiben die Farben stabil
Das Display ist außerdem touchfähig, du kannst also intuitiv mit dem Finger navigieren. Windows 11 ist mittlerweile ziemlich touch-freundlich gestaltet, und die Kombination aus Tippen auf der Tastatur und Tappen auf dem Bildschirm funktioniert erstaunlich gut.
Touch-Display lässt sich flott mit dem Finger bedienen
Das Seitenverhältnis liegt bei 16:10, das Display ist also etwas höher als üblich. Bei derselben Seite siehst du mehr Inhalt als bei einem 16:9-Display, wodurch du weniger scrollen musst und entspannter arbeitest.
Vergleich der Arbeitsfläche dank 16:10. Ein unterschätzter, aber spürbarer Vorteil.
Zudem ist das Display matt, Spiegelungen bleiben also minimal. Selbst unter Neonlicht gibt es kaum Reflexionen, sodass dich flackernde Bürobeleuchtung nicht beim Arbeiten stört.
Mattes Display mit minimalen Spiegelungen
Tippgefühl der Tastatur
Weiter geht's mit der Tastatur. Mein Testgerät ist die japanische Variante mit JIS-Layout, aber da Lenovo ein globaler Hersteller ist, geraten Enter- und Leertaste bei vereinheitlichten Layouts sonst oft etwas eng. Als Top-Modell zeigt sich hier aber eine sauber isolierte Tastenanordnung mit klar getrennten Einzeltasten – richtig schön gelöst.
JIS-Tastatur mit sauber isolierter Tastenanordnung. Der rote TrackPoint ist natürlich auch mit dabei.
Der rote TrackPoint gehört als ThinkPad-Klassiker natürlich auch hier dazu. Wer sich daran gewöhnt hat, kommt komplett ohne Maus aus. Gerade im Zug oder im Café, wo wenig Platz ist, ist das ein echter Vorteil.
Beim Tippen war ich wirklich beeindruckt – der Unterschied ist deutlich spürbar. Die ThinkPad-Tastatur hat sich ihren guten Ruf redlich verdient. Das Gehäuse fühlt sich zwar recht leicht und ein bisschen flexibel an, aber dank des stabilen Carbon-Materials tippt es sich trotzdem hervorragend. Kein Wunder, dass so viele Leute sagen, die ThinkPad-Tastatur sei die beste überhaupt.
Auch beim Programmieren ein angenehmes Tippgefühl
Natürlich gibt es auch eine Tastaturbeleuchtung, die kräftig genug leuchtet, um auch im Dunkeln komfortabel zu arbeiten.
Auch im Dunkeln gut ablesbare Tastaturbeleuchtung
Hinweis: Diese Fotos zeigen die Japan-Variante, also das japanische Tastaturlayout. In Deutschland bekommst du das deutsche QWERTZ-Layout.
Bedienung des Touchpads
Schauen wir uns auch das Touchpad an. Im Verhältnis zur Tastaturfläche ist es großzügig dimensioniert und gleitet super. Das Material fühlt sich hochwertig an, die Bedienung war durchweg angenehm. Neben Links- und Rechtsklick gibt es sogar einen mittleren Scroll-Klick – wer bisher schon ThinkPad-X1-Modelle genutzt hat, fühlt sich hier sofort zu Hause.
Großzügiges Touchpad mit angenehm glattem Gleitverhalten
Auch Multitouch-Gesten funktionieren dank der glatten Oberfläche angenehm – ein weiterer Grund, warum du hier locker auf die Maus verzichten kannst.
Auch Mehrfinger-Gesten reagieren sauber
Ehrlich gesagt ist es aber schade, dass bei diesem Preis kein drucksensitives Haptik-Touchpad verbaut ist, sondern eines mit klassischer mechanischer Klickmechanik. Bei aktuellen High-End-Modellen ist Ersteres mittlerweile eher die Regel, und hier fühlt es sich dem Preis nicht ganz angemessen an. Trotzdem: Gleitverhalten und Klickgefühl sind für sich genommen angenehm, an der Bedienung selbst gibt es nichts auszusetzen.
Leistung
Kommen wir zur Leistung. Der PCMark-10-Score liegt bei 6905 – genug für den Alltag und auch etwas anspruchsvollere Aufgaben, aber angesichts der Preisklasse und des aktuellen Intel Core Ultra 5 325 hätte ich mir persönlich etwas mehr erwartet.
PCMark 10 erreicht einen Score von 6905
| Gesamtpunktzahl | Bewertung | So fühlt es sich in der Praxis an |
|---|---|---|
| ~4.000 | Mindestanforderung | Websurfen und einfache Aufgaben funktionieren, aber Multitasking oder viele Tabs fühlt sich zäh an. |
| 4.000–5.000 | Leichte Nutzung | Alltägliche Aufgaben sind machbar, aber mehrere Apps gleichzeitig bedeuten Wartezeiten. |
| 5.000–6.500 | Komfortabel (Mainstream) | Bewältigt die meisten Aufgaben ohne Stress — gut für Büro, Schule und Videoanrufe. |
| 6.500–8.000 | Hohe Leistung Dieser PC | Viel Spielraum. Leichte Fotobearbeitung und Programmieren fühlen sich flüssig an. |
| 8.000+ | Sehr hohe Leistung | Bewältigt Videobearbeitung und schwere Aufgaben. Langfristig leistungsstark. |
*PCMark 10 spiegelt den allgemeinen Komfort wider. Das tatsächliche Gefühl hängt von CPU, RAM und SSD-Geschwindigkeit ab.
Im Cinebench 2026 kommt die CPU im Multi-Core-Test auf 2362 Punkte. Für Multitasking ist das ein solider Wert.
Rendering-Leistung im Cinebench 2026 gemessen
| Punktzahl | Bewertung | So fühlt es sich in der Praxis an |
|---|---|---|
| Bis 1.000 | Mindestanforderung | Leichte Aufgaben funktionieren, aber schwerere Verarbeitung oder Multitasking fühlt sich eingeschränkt an. |
| 1.000–2.000 | Standard (energieeffizient) | Bewältigt Alltagsaufgaben, aber schwerere Lasten erzeugen Wartezeiten. |
| 2.000–3.000 | Komfortabel (Mainstream) Dieser PC | Büro, Schule und Videoanrufe funktionieren komfortabel. Für die meisten Nutzer ausreichend. |
| 3.000–4.000 | Hohe Leistung | Komfortabel für Multitasking, leichte/mittlere Bearbeitung und Entwicklungsarbeit. |
| 4.000+ | Sehr hohe Leistung | Bewältigt Videobearbeitung und schwere Aufgaben mit Spielraum. |
*Cinebench 2026 ist der neueste CPU-Mehrkern-Benchmark. Die Werte liegen tendenziell niedriger als bei R23, daher ist ein direkter Vergleich nicht möglich.
Im 3DMark Steel Nomad Light erreicht das Gerät 2225 Punkte, ein richtig guter Wert. Als Business-Notebook ist es zwar nicht für anspruchsvolles Gaming gedacht, für leichtere PC-Spiele reicht die Leistung aber locker.
3DMark Steel Nomad Light erreicht 2225 Punkte
| Punktzahl | Bewertung | So fühlt es sich in der Praxis an |
|---|---|---|
| Bis 400 | Mindestanforderung | 3D-Leistung ist sehr begrenzt. Für Gaming kaum geeignet. |
| 400–900 | Leichtes 3D | Leichtere Spiele und 3D-Verarbeitung mit geringer Last funktionieren. |
| 900–1.500 | Durchschnittlich (Mainstream) | Standard für integrierte GPUs. Leichte bis mittlere Spiele bei richtigen Einstellungen spielbar. |
| 1.500–2.200 | Hohe Leistung | Stark für eine integrierte GPU. Spiele und 3D-Arbeit fühlen sich komfortabel an. |
| 2.200+ | Sehr hohe Leistung Dieser PC | Top-3D-Leistung für schlanke Laptops. Echte Grafikreserve vorhanden. |
*3DMark Steel Nomad Light richtet sich an schlanke Laptops und integrierte GPUs. Der Score-Bereich unterscheidet sich von Time Spy, daher ist ein direkter Vergleich nicht möglich.
Auch die Speichergeschwindigkeit habe ich mit CrystalDiskMark gemessen: 7020,01 MB/s sequenziell lesend und 5920,03 MB/s schreibend. Große Dateien verschiebst oder kopierst du damit völlig stressfrei.
Blitzschnelle SSD mit 7020 MB/s Lesegeschwindigkeit
| Punktzahl | Bewertung | So fühlt es sich in der Praxis an |
|---|---|---|
| Bis 600 MB/s | Mindestanforderung | Schneller als HDD, aber langsam für moderne SSDs. App-Starts fühlen sich etwas langsam an. |
| 600–1.500 MB/s | Durchschnittlich | Für den Alltag in Ordnung, aber das Laden ist merklich langsamer als bei Top-SSDs. |
| 1.500–3.500 MB/s | Komfortabel (Mainstream) | App-Starts und Dateiladen fühlen sich reibungslos an. Keine nennenswerten Beschwerden. |
| 3.500–5.500 MB/s | Schnell | Lädt große Daten und Apps schnell. Eindeutig Oberklassen-SSD-Geschwindigkeit. |
| 5.500+ MB/s | Sehr schnell Dieser PC | Hochleistungs-NVMe-Bereich. Schwere Datenarbeit ohne Wartezeiten. |
*CrystalDiskMark misst die SSD-Geschwindigkeit. Es betrifft hauptsächlich App-Start und Dateiladezeiten, nicht die Gesamt-PC-Leistung.
Mit 32 GB RAM an Bord merkst du auch mit vielen offenen Browser-Tabs, Office-Arbeit und mehreren parallel laufenden Apps kaum Verzögerungen durch zu wenig Arbeitsspeicher.
Akkulaufzeit
Kommen wir zur Akkulaufzeit.
Akku-Bewertung: überdurchschnittlich
Der Akku fasst 58 Wh, laut Hersteller sind damit bis zu rund 38 Stunden möglich. Das ist allerdings ein Wert unter fast Stromsparmodus-Bedingungen, im echten Alltag wird die Laufzeit also kürzer ausfallen. Da das Gehäuse mit rund 1 kg sehr leicht ausfällt, ist die Akkukapazität selbst entsprechend nicht riesig.
Akkuzustand im Check
Für den normalen Alltag sollte der Akku problemlos einen Arbeitstag durchhalten. Erhöhst du aber die Displayhelligkeit oder arbeitest längere Zeit unter Last, sinkt der Akkustand schneller, und ein kompletter Tag ganz ohne Netzteil wird knapp. Wenn dir Akkulaufzeit wichtig ist, hilft es, die Helligkeit zu reduzieren oder ein leichtes, kompaktes USB-C-Ladegerät einzupacken.
Lüftergeräusch und Wärmeentwicklung
Kommen wir zu Lüftergeräusch und Wärmeentwicklung. Bei diesem Modell wurde offenbar viel Wert auf die Balance zwischen Kühlleistung und Lüfterlautstärke gelegt: Im Leerlauf habe ich 19,8 dB gemessen, also praktisch lautlos. Man hört wirklich so gut wie nichts.
Im Leerlauf gemessene 19,8 dB – praktisch lautlos
Schauen wir uns auch die Situation unter Last an. Selbst bei durchgehend 100 % CPU-Auslastung stieg die Lüfterlautstärke nur auf gemessene 38,1 dB. Im Vergleich zu anderen Geräten ist das unter Last richtig leise. Ganz geräuschlos ist es natürlich nicht, aber immer noch eher auf der leisen Seite.
Auch unter hoher Last bei gemessenen 38,1 dB gedeckelt
| Geräuschpegel | Bewertung | Gefühl |
|---|---|---|
| Unter 30 dB | Fast lautlos Leerlauf | Lüftergeräusche kaum wahrnehmbar — so leise wie eine Bibliothek, ideal zum konzentrierten Arbeiten. |
| 30–35 dB | Leise | Leicht hörbar, aber nicht störend. Einfach in einem ruhigen Raum zu arbeiten. |
| 35–40 dB | Wahrnehmbar Last | Man merkt, dass der Lüfter dreht, aber er unterbricht die Arbeit selten. |
| 40–45 dB | Etwas laut | Kann in ruhigen Umgebungen ablenken. Kopfhörer werden nützlich. |
| 45–50 dB | Laut | Merklicher Stress bei längerem Gebrauch. Kühlung ist klar priorisiert. |
| 50 dB+ | Sehr laut | Starke Lüftergeräusche unter Last — Gaming/Hochleistungs-Thermaldesign. |
Verbaut ist ein großer Lüfter, und die Abluft wird nach hinten geführt, sodass die warme Luft konsequent nach hinten entweicht. Bei seitlichen Lüftungsöffnungen bekommt man sonst oft warme Luft an die Hände, aber hier war das kein Thema – angenehm im Alltag.
Abluft hinten platziert – die Hände bleiben angenehm kühl
Anschlussvielfalt
Schauen wir uns auch die Anschlüsse an. Die Ausstattung ist hier richtig großzügig und setzt nicht wie viele dünne, leichte Notebooks nur auf USB-C. Links findest du HDMI, zwei Thunderbolt-4-fähige USB-C-Anschlüsse und die Kopfhöreranschluss-Buchse, rechts einen USB-A-Anschluss, auf den man sich im Zweifel verlassen kann, sowie einen weiteren USB-C-Port.
Linke Seite mit HDMI, zwei USB-C-Anschlüssen und Kopfhörerbuchse
Rechte Seite mit USB-A und USB-C
Auch ein Kensington-Schloss ist an Bord, praktisch als Diebstahlschutz im Büroalltag. Da inzwischen erstaunlich wenige Notebooks damit ausgestattet sind, ist das ein schönes Extra.
Über HDMI habe ich das Notebook zudem an einen 27-Zoll-4K-Monitor angeschlossen – das Bild kam glasklar.
Per HDMI an einen 27-Zoll-4K-Monitor angeschlossen
Dank Thunderbolt 4 ließen sich außerdem problemlos zwei externe Displays per USB-C-Kabel ansteuern. Zusammen mit HDMI ist eine Ausgabe auf bis zu vier Displays inklusive des eigenen Bildschirms möglich – damit lässt sich das Notebook praktisch in eine Desktop-Umgebung verwandeln. Unterwegs reicht dieses eine Gerät, im Büro schließt du einfach mehrere Monitore an. Genau so ein Setup steigert die Produktivität am meisten.
Zwei Displays per USB-C angesteuert – im Büro zur Desktop-Umgebung erweitert
Willst du noch mehr Anschlüsse, lohnt sich ein leichter USB-C-Hub. Der von mir genutzte USB-C-Hub von UGREEN ist leicht, günstig und eine klare Empfehlung.
Leichter USB-C-Hub von UGREEN für noch mehr Anschlüsse
Webcam im Alltagstest
Schauen wir uns auch die Webcam an. Verbaut ist ein Sensor mit rund 10 Megapixeln und großem Bildwinkel, und im Test war das Bild wirklich sauber. Das ist ein anderes Level als die verbauten Kameras günstiger Notebooks.
Guter Bildeindruck dank 10-Megapixel-Sensor. Sogar das Plüschtier ist gestochen scharf zu erkennen.
Zusätzlich gibt es eine physische Privacy-Blende, mit der du die Linse im Handumdrehen abdecken kannst. Da sie mechanisch und nicht nur softwaregesteuert funktioniert, kannst du dich beruhigt darauf verlassen, dass das Bild wirklich blockiert ist.
Physische Privacy-Blende sorgt für ein gutes Gefühl
Lautsprecherqualität
Auch den Sound der Lautsprecher checke ich mir an. Verbaut ist ein Premium-Lautsprechersystem mit integriertem Hochtöner, und beim Reinhören klang das richtig gut. Auf einer Skala bis 10 würde ich glatt 9 Punkte vergeben.
Klangbild mit Wucht, das Videos richtig Wirkung verleiht
Dass ein so leichtes, gut transportables Notebook so viel Bass auf die Beine stellt, hat mich überrascht. Dank Hochtöner ist auch die Balance zu den Höhen stimmig. Auch bei Videocalls kommt die Stimme der Gegenseite klar und deutlich rüber – das passt zu einem Business-High-End-Gerät.
Lautsprecher links und rechts unten platziert
Sicherheitsfunktionen
Werfen wir noch einen Blick auf die Sicherheit. Dank Gesichtserkennung entsperrst du das Gerät über Windows Hello blitzschnell.
Entsperren in Sekundenbruchteilen dank Windows Hello
Zusätzlich gibt es einen Fingerabdrucksensor, der direkt im Power-Button sitzt. Trägst du zum Beispiel eine Maske und die Gesichtserkennung tut sich schwer, entsperrst du einfach per Fingerabdruck. Dass beide Optionen zur Verfügung stehen, ist unabhängig von der Situation praktisch, weil das Einloggen so immer nur einen Moment dauert.
Fingerabdrucksensor direkt im Power-Button integriert
Preis
Beim Preis muss ich ehrlich sein: Er liegt ziemlich hoch. Als Flaggschiff-Modell der ThinkPad-Reihe ist das bis zu einem gewissen Grad nachvollziehbar, aber in Sachen Preis-Leistungs-Verhältnis ist es ehrlich gesagt nicht überragend. Trotzdem steckt hier mit rotem TrackPoint, angenehmem Tippgefühl, schönem Display und überzeugenden Lautsprechern so viel ThinkPad-typische Verarbeitungsqualität drin, dass es für alle, die mit besserem Werkzeug arbeiten wollen, eine passende Investition ist.
Fazit
Das Lenovo ThinkPad X1 Carbon Gen 14 Aura Edition ist ein Gerät, an dem sich die typische ThinkPad-Verarbeitungsqualität hautnah erleben lässt – vom roten TrackPoint über das Tippgefühl der Tastatur bis hin zum schönen Display und den überzeugenden Lautsprechern. Der hohe Preis und das nicht drucksensitive, mechanische Touchpad sind Punkte, über die man stolpern kann, aber selbst wenn man das abzieht, wird hier der Anspruch, mit besserem Werkzeug zu arbeiten, konsequent erfüllt. Für alle, die in ihrem Berufsalltag Wert auf hochwertiges Werkzeug legen, ist das genau das richtige Gerät.
Ein Gerät, das die traditionelle ThinkPad-Haptik auf den Punkt bringt
Wo kaufen
* Preise können variieren. Aktuelle Preise und Verfügbarkeit bitte im jeweiligen Shop prüfen.