ZippyScore
ZippyScore is a proprietary rating based on 6 criteria: performance, portability, display, battery, value, and connectivity.
See rating criteria
- Leistung: CPU / GPU performance
- Portabilität: Screen size & weight
- Display: Panel type, aspect ratio & refresh rate
- Akku: Rated battery life
- Preis/Leistung: Specs-to-price balance
- Konnektivität: Port types & count
Vorteile & Nachteile
Vorteile
- Mit gemessenen 1.604 g für die 15,3-Zoll-Klasse überraschend leicht
- Ein Touchpad, das sich in ein Grafiktablett verwandeln lässt, findet man selten
- 32 GB RAM sorgen dafür, dass auch mehrere Aufgaben gleichzeitig kaum ausbremsen
- OLED-Display für kräftige, lebendige Farben
- 5-Megapixel-Webcam zeigt dein Gesicht auch in Videokonferenzen scharf und klar
Nachteile
- Das Original-Netzteil wiegt gemessene 435 g und ist damit schwer → mit einem Netzteil ab 100 W bist du unterwegs entspannter
- Wer an Grafiktablett-Bedienung nicht gewöhnt ist, tut sich anfangs schwer
Specs Summary
| OS | Windows 11 Home |
|---|---|
| CPU | Intel Core Ultra 7 356H (PassMark: 33,574) Intel Core Ultra 9 386H (PassMark: 35,246) |
| RAM | 32GB |
| Storage | 1TB |
| Display | 15.3" OLED (Glänzend, 165Hz) 2560x1600 (16:10) |
| Weight | 1.65 kg |
| Ports | USB-A × 2 (10Gbps), USB-C × 2 (Thunderbolt 4/40Gbps/PD/Videoausgang), HDMI × 1 (ver.2.1), SD-Karte × 1, Kopfhöreranschluss × 1 |
| GPU | NVIDIA GeForce RTX 5050 Laptop GPU (G3D Mark: 14,121) NVIDIA GeForce RTX 5060 Laptop GPU (G3D Mark: 16,757) |
| Biometrics | Gesichtserkennung |
| Battery | Bis zu 19.5 Std. (Kapazität: 84 Wh) |
| Camera | 5.0 MP |
| Dimensions | Ca. 347 × 242 × 16.7 mm (B × T × H) |
| Wi-Fi | Wi-Fi 7 |
| Bluetooth | Bluetooth 5.4 |
| Color | Grey |
Praxistest
Hinweis: Dieser Hands-on-Test basiert auf der Japan-Variante. Tastaturlayout, Sprache und vorinstallierte Software können in deiner Region abweichen.
Schauen wir uns jetzt den Hands-on-Test zum Lenovo Yoga Pro 7i Gen 11 Aura Edition im Detail an. Für diesen Test kam folgende Konfiguration zum Einsatz:
| Merkmal | Konfiguration des Testgeräts |
|---|---|
| CPU | Intel Core Ultra 9 386H |
| Arbeitsspeicher | 32 GB |
| Speicher | 1024 GB SSD |
| Display | 15,3 Zoll OLED (2560x1600, 165 Hz) |
| Grafik | NVIDIA GeForce RTX 5060 Laptop GPU |
| Farbe | Lunar-Grau |
Hinweis: Die Konfiguration kann je nach Verkaufszeitpunkt und Händler variieren.
Design
Das ist die Yoga-Serie von Lenovo, und als Aura Edition spürt man sofort einen Qualitätsunterschied. Schon bei der Haptik merkt man, dass das etwas ganz anderes ist als ein günstiges Notebook. Auch das Logo auf dem Deckel glänzt schön und macht optisch einiges her ✨.
Diese Haptik gibt's nur bei der Aura Edition!
Die dezente Prägung des YOGA-Logos wirkt richtig gut
Auch der Deckel ist in elegantem Lunar-Grau gehalten. Diese nicht zu auffällige Eleganz trifft genau den richtigen Ton.
Der Lunar-graue Deckel sieht auch von der Seite gut aus
Das Lenovo-Logo hält sich dezent zurück – gefällt mir sogar besser so
Die Bauhöhe liegt bei 16,7 mm. Trotz der 15,3 Zoll ist es typisch für die Yoga-Serie erfreulich schlank gehalten. Diese Schlankheit lässt sich auch gut in der Tasche verstauen.
16,7 mm Bauhöhe – kaum zu glauben bei 15 Zoll!
Auf der Unterseite fallen die großzügigen Lüftungsöffnungen auf, die auf die großen Dual-Lüfter hinweisen. Das Kühlsystem Lenovo X Power sorgt dafür, dass die Wärmeentwicklung bei dieser Hardware-Ausstattung im Zaum bleibt.
Große Lüftungsöffnungen sorgen für zuverlässige Wärmeabfuhr
Das Scharnier ist hochwertig verarbeitet und lässt sich problemlos mit einer Hand öffnen. Der leicht vorstehende Kamerabereich bietet dabei praktischerweise genug Halt für den Finger. Der Öffnungswinkel geht bis auf etwa 170 Grad.
Mit einem Finger lässt sich das Scharnier angenehm leicht öffnen
Bis zu rund 170 Grad Öffnungswinkel im Test bestätigt!
Portabilität
Beim Nachwiegen kam ich auf 1.604 g. Für eine 15,3-Zoll-Displaygröße ist das ziemlich leicht. Ich habe schon 14-Zoll-Geräte gesehen, die um die 1,55 kg wiegen – da ist dieses Gewicht bei 15 Zoll ehrlich gesagt ein echtes Ass im Ärmel.
Gemessene 1.604 g – kaum zu glauben bei 15 Zoll!
Ein Punkt, den man aber im Blick behalten sollte, ist das Original-Netzteil. Beim Nachwiegen kam ich auf satte 435 g – das ist schon ordentlich schwer. Wegen der dedizierten GPU braucht es eben entsprechend viel Leistung.
Das Original-Netzteil wiegt gemessene 435 g – das spürt man
Testweise habe ich ein 65-W-USB-C-Netzteil von Anker angeschlossen, aber das Ladesymbol erschien nicht. Das Original-Netzteil liefert 140 W – so viel Leistung wird also tatsächlich gebraucht.
Mit dem kleinen 65-W-Netzteil klappt das Laden nicht…
Mit einem USB-C-Netzteil mit mindestens 100 W hat das Laden dagegen problemlos funktioniert. Unterwegs ist das die leichtere Alternative zum Original-Netzteil.
Mit 100 W oder mehr klappt das Laden einwandfrei!
Mit einer Hand zu tragen geht zwar nicht dauerhaft, aber für 15 Zoll finde ich diese Größe wirklich gelungen.
Auch mit einer Hand noch gut zu tragen
Displayqualität
Das Display ist unglaublich schön – ehrlich gesagt der Punkt, der mich diesmal am meisten überrascht hat. Es handelt sich um ein Dolby-Vision-zertifiziertes PureSight Pro Display, und die für OLED typische Farbtreue hat mich durchgehend begeistert.
Die OLED-Farbdarstellung – verblüffend kräftige Farben!
In den Einstellungen sieht man die Details: Auflösung 2560 × 1600, Bildwiederholrate 165 Hz, VESA DisplayHDR True Black und Dolby-Vision-Unterstützung – schon an den reinen Spec-Werten erkennt man das Highend-Niveau. Bei einer so hohen Bildwiederholrate laufen auch Scroll-Bewegungen sehr flüssig.
Die Spec-Details bestätigen das Highend-Niveau
Auch der Blickwinkel ist großzügig – selbst aus einem deutlichen Winkel bleiben die Farben stabil. Wirklich schön anzusehen.
Auch von der Seite bleiben die Farben makellos schön
Das Seitenverhältnis beträgt 16:10. Im Vergleich zu meinem 13-Zoll-Notebook mit 16:9 zeigt sich sofort ein deutlicher Unterschied bei der Bildschirmfläche. Man müsste dadurch spürbar weniger scrollen.
Dank 16:10 fällt die nutzbare Fläche ganz anders aus!
Das Einzige, was mich gestört hat, sind Spiegelungen durch das glänzende Panel. Das gehört bei Glossy-Displays zwangsläufig dazu, aber bei einem Highend-Gerät hätte ich mir ehrlich gesagt etwas mehr Entspiegelung gewünscht. Einen Touchscreen gibt es hier übrigens nicht.
Wegen des glänzenden Panels fallen Spiegelungen etwas auf
Tippgefühl der Tastatur
Das Tastaturlayout ist sauber angeordnet (hier die japanische Variante), und das Tippgefühl ist richtig gut.
Übersichtliches Layout, angenehm zu tippen
Der Anschlag ist wirklich hervorragend. Dank der 15-Zoll-Größe fühlt sich nichts beengt an, und vermutlich dank der Yoga-Beschichtung fühlt sich auch die Oberfläche der Tasten angenehm an. Bei 1,5 mm Hubweg und einer soliden Gehäusesteifigkeit lässt sich stabil tippen.
Der Anschlag ist tadellos, auch längere Texte tippen sich angenehm!
Auch die Tastaturbeleuchtung ist ordentlich hell, sodass Arbeiten im Dunkeln kein Problem sein sollte.
Dank Beleuchtung auch im Dunkeln bestens lesbar
Hinweis: Diese Fotos zeigen die Japan-Variante, also das japanische Tastaturlayout. In Deutschland bekommst du das deutsche QWERTZ-Layout.
Bedienkomfort des Touchpads
Das Touchpad dieses Notebooks ist im Vergleich zur Tastatur ziemlich groß und bietet eine hervorragende Bedienbarkeit. Das Geheimnis hinter dieser Größe verrate ich weiter unten.
Auch im oberen Bereich des Pads lässt sich sauber klicken!
Dieses Touchpad unterstützt tatsächlich eine Funktion namens ForcePad, und dank Wacom-Technologie lässt es sich wie ein Grafiktablett nutzen. Schaut man genau hin, findet sich in der Ecke des Touchpads ein kleines Logo, das an ein Grafiktablett-Symbol erinnert. Vermutlich der Hinweis darauf, dass sich hier auch mit einem Stift arbeiten lässt.
Das Logo in der Ecke – der Beweis fürs Grafiktablett!
Als ich meinen Lenovo Yoga Pen angenähert habe, bewegte sich der Cursor tatsächlich wie bei einem echten Grafiktablett, und sobald ich aufgesetzt habe, konnte ich direkt loszeichnen. Wirklich beeindruckend! Testweise habe ich Crayon Shin-chan gezeichnet. Ich bin eher der Programmierer-Typ und kein großes Zeichentalent, das Ergebnis ist entsprechend bescheiden ausgefallen (haha), aber die Druckerkennung funktioniert einwandfrei – bei starkem Druck entsteht eine dicke Linie, bei leichtem Druck eine dünne. Persönlich finde ich es einfacher, direkt auf dem Bildschirm zu zeichnen wie bei einem Grafik-Display oder iPad, aber wer an Grafiktabletts gewöhnt ist, kann das hier gut für kreative Zwecke nutzen ✨.
Unerwartete Grafiktablett-Funktion – Shin-chan gezeichnet (haha)
Auch Gesten-Steuerung meistert es locker, das Bediengefühl kommt einem 15-Zoll-MacBook-Pro ziemlich nahe.
Auch Mehrfinger-Gesten laufen flüssig
Das Touchpad selbst ist ziemlich groß und gleitet richtig gut. Der Unterschied zu einem Touchpad mit physischem Klickmechanismus ist deutlich spürbar.
Typisch für haptisches Feedback: auch oben reagiert der Klick zuverlässig!
Prozessorleistung
Kommen wir zur CPU-Leistung. Der PCMark-10-Score liegt bei 8738. Damit sollte die Leistung für alltägliche Büroarbeit bis hin zu anspruchsvollen Kreativ-Workflows locker ausreichen.
PCMark 10: 8738 Punkte – ein ziemlich hoher Wert!
| Gesamtpunktzahl | Bewertung | So fühlt es sich in der Praxis an |
|---|---|---|
| ~4.000 | Mindestanforderung | Websurfen und einfache Aufgaben funktionieren, aber Multitasking oder viele Tabs fühlt sich zäh an. |
| 4.000–5.000 | Leichte Nutzung | Alltägliche Aufgaben sind machbar, aber mehrere Apps gleichzeitig bedeuten Wartezeiten. |
| 5.000–6.500 | Komfortabel (Mainstream) | Bewältigt die meisten Aufgaben ohne Stress — gut für Büro, Schule und Videoanrufe. |
| 6.500–8.000 | Hohe Leistung | Viel Spielraum. Leichte Fotobearbeitung und Programmieren fühlen sich flüssig an. |
| 8.000+ | Sehr hohe Leistung Dieser PC | Bewältigt Videobearbeitung und schwere Aufgaben. Langfristig leistungsstark. |
*PCMark 10 spiegelt den allgemeinen Komfort wider. Das tatsächliche Gefühl hängt von CPU, RAM und SSD-Geschwindigkeit ab.
Auch mit Cinebench 2026 habe ich gemessen: 4733 Punkte im CPU-Multi-Core-Test und 566 im Single-Core-Test. Das sind wirklich beeindruckende Werte.
Cinebench 2026: 4733 Punkte im Multi-Core-Test
| Punktzahl | Bewertung | So fühlt es sich in der Praxis an |
|---|---|---|
| Bis 1.000 | Mindestanforderung | Leichte Aufgaben funktionieren, aber schwerere Verarbeitung oder Multitasking fühlt sich eingeschränkt an. |
| 1.000–2.000 | Standard (energieeffizient) | Bewältigt Alltagsaufgaben, aber schwerere Lasten erzeugen Wartezeiten. |
| 2.000–3.000 | Komfortabel (Mainstream) | Büro, Schule und Videoanrufe funktionieren komfortabel. Für die meisten Nutzer ausreichend. |
| 3.000–4.000 | Hohe Leistung | Komfortabel für Multitasking, leichte/mittlere Bearbeitung und Entwicklungsarbeit. |
| 4.000+ | Sehr hohe Leistung Dieser PC | Bewältigt Videobearbeitung und schwere Aufgaben mit Spielraum. |
*Cinebench 2026 ist der neueste CPU-Mehrkern-Benchmark. Die Werte liegen tendenziell niedriger als bei R23, daher ist ein direkter Vergleich nicht möglich.
Der 3DMark-Steel-Nomad-Light-Score liegt bei 9219. Bei leichten Notebooks bewegt sich dieser Benchmark üblicherweise im Bereich von 2000 bis 3000, insofern ist ein Wert von 9219 wirklich außergewöhnlich. Von der GPU-Leistung kann man einiges erwarten.
3DMark: 9219 Punkte – jenseits dessen, was man bei leichten Geräten erwartet
| Punktzahl | Bewertung | So fühlt es sich in der Praxis an |
|---|---|---|
| Bis 400 | Mindestanforderung | 3D-Leistung ist sehr begrenzt. Für Gaming kaum geeignet. |
| 400–900 | Leichtes 3D | Leichtere Spiele und 3D-Verarbeitung mit geringer Last funktionieren. |
| 900–1.500 | Durchschnittlich (Mainstream) | Standard für integrierte GPUs. Leichte bis mittlere Spiele bei richtigen Einstellungen spielbar. |
| 1.500–2.200 | Hohe Leistung | Stark für eine integrierte GPU. Spiele und 3D-Arbeit fühlen sich komfortabel an. |
| 2.200+ | Sehr hohe Leistung Dieser PC | Top-3D-Leistung für schlanke Laptops. Echte Grafikreserve vorhanden. |
*3DMark Steel Nomad Light richtet sich an schlanke Laptops und integrierte GPUs. Der Score-Bereich unterscheidet sich von Time Spy, daher ist ein direkter Vergleich nicht möglich.
Mit CrystalDiskMark habe ich außerdem die Speichergeschwindigkeit gemessen: 6599 MB/s beim Lesen und 5842 MB/s beim Schreiben – auch das ist eine extrem schnelle SSD.
6599 MB/s beim Lesen – ultraschnelle Speicherleistung!
| Punktzahl | Bewertung | So fühlt es sich in der Praxis an |
|---|---|---|
| Bis 600 MB/s | Mindestanforderung | Schneller als HDD, aber langsam für moderne SSDs. App-Starts fühlen sich etwas langsam an. |
| 600–1.500 MB/s | Durchschnittlich | Für den Alltag in Ordnung, aber das Laden ist merklich langsamer als bei Top-SSDs. |
| 1.500–3.500 MB/s | Komfortabel (Mainstream) | App-Starts und Dateiladen fühlen sich reibungslos an. Keine nennenswerten Beschwerden. |
| 3.500–5.500 MB/s | Schnell | Lädt große Daten und Apps schnell. Eindeutig Oberklassen-SSD-Geschwindigkeit. |
| 5.500+ MB/s | Sehr schnell Dieser PC | Hochleistungs-NVMe-Bereich. Schwere Datenarbeit ohne Wartezeiten. |
*CrystalDiskMark misst die SSD-Geschwindigkeit. Es betrifft hauptsächlich App-Start und Dateiladezeiten, nicht die Gesamt-PC-Leistung.
Akkulaufzeit
Akkubewertung: eher kurz
Laut Akkubericht liegt die Nennkapazität bei 84 Wh. Bei einem 15,3-Zoll-Display und einem Gewicht im 1,6-kg-Bereich einen so großen 84-Wh-Akku zu verbauen, ist eine Kombination, die man so bisher selten gesehen hat. Da dieses Gerät aber auch eine dedizierte GPU besitzt, kann man ehrlich gesagt nicht von einer langen Akkulaufzeit sprechen. Je nach Nutzung kann der Akku im besten Fall schon nach 3 bis 4 Stunden leer sein. Wenn du unterwegs arbeitest, solltest du sicherheitshalber das vorhin erwähnte USB-C-Netzteil mit mindestens 100 W einpacken.
84 Wh, kaum Verschleiß – der Akku ist in gutem Zustand
Lüftergeräusch und Wärmeentwicklung
Im Leerlauf ist das Gerät recht leise und fällt kaum auf.
Im Leerlauf praktisch nicht wahrnehmbar leise
Unter Last steigt der Pegel auf bis zu 45 dB, das ist als Zahl schon ordentlich hoch. Aber vermutlich dank des Lenovo-X-Power-Kühlsystems war das kein unangenehm hoher, schriller Ton. Laut ist es schon, aber für mich persönlich noch im akzeptablen Bereich.
Unter hoher Last bis zu 45 dB, aber der Klang bleibt angenehm
Die Abluftöffnung sitzt an der Rückseite, sodass mir beim Arbeiten mit der Maus in der rechten Hand keine warme Luft entgegenkam. Diese Anordnung finde ich wirklich durchdacht.
Dank Abluft an der Rückseite bleibt warme Luft von den Händen fern
Auf der Unterseite findet sich außerdem der Schriftzug Lenovo X Power. Mit zwei Lüftern und vier Heatpipes lässt sich von einer wirklich hohen Kühlleistung sprechen.
Der Schriftzug Lenovo X Power zeigt den Anspruch ans Kühlsystem
Anschlussvielfalt
Dank des 15-Zoll-Gehäuses fällt die Anschlussvielfalt großzügig aus. Auf der linken Seite gibt es USB, HDMI, zwei Thunderbolt-4-fähige USB-C-Anschlüsse und einen SD-Kartenslot.
Links: zwei Thunderbolt-4-fähige USB-C-Anschlüsse!
Rechts befinden sich zwei USB-A-Anschlüsse mit 10 Gbit/s sowie eine Kopfhörerbuchse. Dass der Einschaltknopf ebenfalls rechts sitzt, war beim Betrieb im Clamshell-Modus überraschend praktisch.
Rechts: 2x USB-A und Kopfhörerbuchse
Über HDMI an einen externen Monitor angeschlossen, funktionierte die Bildausgabe problemlos.
Per HDMI ohne Probleme mit dem externen Monitor verbunden
Die beiden USB-C-Anschlüsse unterstützen DisplayPort Alt Mode, zusammen mit dem HDMI-Port habe ich sogar die gleichzeitige Ausgabe an vier Bildschirme getestet – auch das lief einwandfrei. Für Desktop-artiges Arbeiten ist das richtig komfortabel.
Allein über USB-C ließen sich mühelos zwei Displays ansteuern
Der SD-Kartenslot ist außerdem eine schöne Sache für Foto-Kreative. Eingesteckt steht die Karte allerdings etwas hervor, dauerhaft eingesteckt zu lassen dürfte daher eher unpraktisch sein.
Die SD-Karte steht etwas hervor – kleiner Schönheitsfehler
Praxistauglichkeit der Webcam
Ich habe mir auch die eingebaute Webcam angesehen. Mit 5 Megapixeln liefert sie im echten Einsatz ein richtig gutes Bild. Im Test mit einem Kuscheltier vor der Kamera war sogar die Materialstruktur klar zu erkennen.
5 Megapixel: sogar die Materialstruktur des Kuscheltiers ist klar erkennbar
Es gibt außerdem eine Privacy-Shutter, praktisch, wenn du dich in Videokonferenzen mal aus dem Bild nehmen möchtest.
Mit der Privacy-Shutter beruhigt die Kamera abschalten
Klangqualität der Lautsprecher
Auch den Klang der Lautsprecher habe ich mir angehört, und die 4-Lautsprecher-Konfiguration merkt man deutlich. Der Bass kommt gut durch, und auch die Surround-Breite überzeugt. Persönlich vergebe ich hier die volle Punktzahl, 5 von 5.
Zufrieden mit Bass und Surround-Gefühl der 4 Lautsprecher
Sicherheitsfunktionen
Dank Gesichtserkennung lässt sich Windows allein per Gesicht entsperren. Dass man sofort loslegen kann, ist überraschend praktisch. Einen Fingerabdrucksensor gibt es hier nicht.
Entsperren allein per Gesicht – überraschend praktisch!
Preis
Bei dedizierter GPU, 32 GB RAM, 1 TB Speicher und dieser Leistung bewegt man sich ehrlich gesagt in einer eher gehobenen Preisklasse. Allerdings erreicht diese Ausstattung nicht die Preisregion eines MacBook Pro, und genau deshalb finde ich es beeindruckend, was hier für dieses Geld geboten wird. Auch mit Blick auf den Preis von 2.919,00 € ist das für mich ein absolut überzeugendes Gerät.
Fazit
Das Lenovo Yoga Pro 7i Gen 11 Aura Edition vereint trotz 15,3 Zoll ein gemessenes Gewicht von nur 1.604 g mit einem wunderschönen OLED-Display und starker Rechenleistung. Spiegelungen, das Gewicht des Original-Netzteils und die Akkulaufzeit sind Punkte, die etwas trüben, aber selbst wenn man das mit einrechnet, kann ich das Gerät Leuten, die Fotos oder Videos bearbeiten oder programmieren, wirklich empfehlen. Für alle, die kreative Arbeit auf einem großen Display erledigen wollen, ist das für mich ein absoluter Volltreffer.
Diese Haptik und dieses Gewicht solltest du dir unbedingt live anschauen!
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